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Dienstag, 11. September 2018 Drucken

Zeitgeschehen

Forsa-Umfrage

Viele Autofahrer fürchten unberechenbare Radfahrer

Konfliktsituation

Jeder zehnte Autofahrer hält Fahrradfahrer für eines der größten Sicherheitsprobleme im Straßenverkehr. Foto: Britta Pedersen

Angst vor Menschen auf zwei Rädern: Viele Autofahrer fürchten Unfälle mit Radfahrern, die sich nicht an Verkehrsregeln halten. Noch mehr Schrecken verbreiten allerdings andere Verkehrsteilnehmer.

Berlin (dpa) - Jeder zehnte Autofahrer hält Fahrradfahrer für eines der größten Sicherheitsprobleme im Straßenverkehr. Das ist das Ergebnis einer repräsentativen Forsa-Umfrage im Auftrag der Versicherung CosmosDirekt.

Demnach gaben 74 Prozent der 1506 befragten Autofahrer an, bei riskantem Verhalten eines Radfahrers schon einmal Angst oder ein mulmiges Gefühl gehabt zu haben. 11 Prozent nannten Radfahrer, die Verkehrsregeln missachten, als einen von drei Aspekten, die die Verkehrssicherheit am meisten gefährdeten.

Noch mehr Schrecken verbreiten den Ergebnissen zufolge Motorradfahrer, die auf Landstraßen überholen: 79 Prozent sagten, in so einer Situation bereits ein ungutes Gefühl gehabt zu haben. Auch schlechte Sichtverhältnisse (78 Prozent) und Baustellen auf der Autobahn (62 Prozent) verunsicherten viele Fahrer. Frauen gaben durchweg häufiger an als Männer, in den abgefragten Situationen schon einmal Angst gehabt zu haben.

Jeder dritte Autofahrer (33 Prozent) gab laut Umfrage außerdem zu, sich häufig oder sehr häufig nicht an die vorgeschriebene Geschwindigkeit zu halten. 13 Prozent der Autofahrer halten demnach zudem häufig oder sehr häufig nicht genügend Abstand zum Vordermann.

Im ersten Halbjahr 2018 sind auf deutschen Straßen weniger Menschen gestorben als im Vorjahreszeitraum. Die Zahl der Verkehrstoten ging laut Statistischem Bundesamt um 3,3 Prozent auf 1474 Menschen zurück. Von Januar bis Mai starben allerdings 11 Prozent mehr Menschen als im Vorjahreszeitraum bei Unfällen mit Lkw, Sattelschleppern und anderen Güterkraftfahrzeugen.

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