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Dienstag, 10. September 2019 Drucken

Zeitgeschehen

Erneuter Schlangenfund im Ruhrgebiet

Anwohner entdeckt Königspython in Mülleimer

Mittlerweile ist die Würgeschlange wieder bei ihrer Besitzerin.

Mittlerweile ist die Würgeschlange wieder bei ihrer Besitzerin. (Foto: dpa)

Im Ruhrgebiet wurde erneut eine Schlange gefunden: Ein Mann in Bönen bei Dortmund hat beim Öffnen einer Hausmülltonne eine Würgeschlange entdeckt. Inmitten von Plastiktüten kauerte eine Königspython, wie die Polizei am Dienstag mitteilte. Der 30 Jahre alte Hausbewohner ging den Angaben zufolge auf Nummer sicher, schaute ein zweites Mal in die Tonne und machte von dem Fund am Montagabend ein Foto. Anschließend informierte er die Polizei.

Besitzer noch nicht ermittelt

Weil die Schlange bei den kalten Temperaturen im Freien nicht überleben würde, war sie vorübergehend in Obhut eines Schlangenexperten. Am Dienstagmittag meldete sich dann die Besitzerin des Tiers bei der Polizei. Die 27-jährige aus Bönen gab an, der Python sei offenbar in ihrem Hausmüll in die Mülltonne vor dem Haus gelangt.

Würgeschlange nicht giftig

Von der Königspython, die eigentlich in den tropischen Regionen West- und Zentralafrikas heimisch ist, ging allerdings keine Gefahr für Menschen aus. Pythons sind keine Gift-, sondern Würgeschlangen und gelten als sehr scheu. Außerdem war das Tier mit einer Länge von nur einem Meter noch sehr klein; nur die ganz großen Pythons sind für Menschen gefährlich.

Zweiter Schlangenfund in zwei Wochen

Es ist bereits der zweite Schlangenfund im Ruhrgebiet in den letzten Wochen. Zuvor hielt eine hochgiftige Monokel-Kobra eine Siedlung in Herne in Atem. Sie war aus einer Wohnung ausgebüxt und erst nach mehrtägiger Suche gefunden worden.

|DPA (dpa)

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