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Rheinland-Pfalz

Schulz sieht mit ihm keine Rente mit 70

Martin Schulz

Der SPD-Kanzlerkandidat Martin Schulz. Foto: Kay Nietfeld/Archiv

Ludwigshafen (dpa/lrs) - SPD-Kanzlerkandidat Martin Schulz schließt ein höheres Rentenalter im Falle eines Wahlsieges aus. Die von der CDU favorisierte Rente mit 70 werde nicht kommen, sagte Schulz am Mittwochabend bei einer Wahlkampfveranstaltung in Ludwigshafen. «Ich kann Euch eines sagen: Es bleibt bei 67, weil am 24. September werde ich Bundeskanzler», rief er den etwa 1000 Zuhörern zu. Rentenkürzungen oder eine Rente mit 70 werde es mit einer SPD-geführten Regierung nicht geben, betonte Schulz.

Erneut kritisierte der SPD-Vorsitzende, dass Bundeskanzlerin und CDU-Chefin Angela Merkel seiner Aufforderung zu einem zweiten TV-Duell nicht gefolgt sei. «Das deutsche Volk hat ein Anrecht darauf zu wissen, wie die Regierungschefin die Zukunft dieses Landes sieht», sagte Schulz.  

Er erneuerte zudem seine Forderung, mit Bundesmitteln Schulen sanieren zu dürfen - auch wenn das Verbot der Kooperation von Bund und Ländern dem entgegenstehe. «Wir haben 30 Milliarden Haushaltsüberschüsse beim Bund, und in Schulen in Deutschland bröckelt der Putz von der Wand», sagte er. Der Bund dürfe aber wegen des sogenannten Kooperationsverbots nicht helfen. «Das Kooperationsverbot kann mich mal», rief Schulz.

Wenn der Regierungschef direkt gewählt werden könnte, würden sich nach einer neuen Umfrage 22 Prozent aller Wahlberechtigten für Schulz entscheiden und 48 Prozent für Merkel.

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