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Donnerstag, 08. März 2018 Drucken

Rheinland-Pfalz

Mord in Koblenz: Ermittler schnappen Verdächtigen

Blaulicht Polizei

Polizeiauto mit Blaulicht. Foto: Friso Gentsch/Archiv

Koblenz (dpa/lrs) - Drei Monate nach dem Mord an einem 58-Jährigen in Koblenz haben die Ermittler einen Tatverdächtigen festgenommen. Der 49 Jahre alte Deutsche wird beschuldigt, das Opfer aus Habgier getötet und ausgeraubt zu haben, wie die Staatsanwaltschaft Koblenz am Donnerstag mitteilte. Er habe gewusst, dass das Opfer Wertgegenstände und Bargeld besitzt. Der Verdächtige bestreitet die Vorwürfe demnach. Eine Richterin erließ Haftbefehl wegen des Vorwurfs des Mordes und des Raubes mit Todesfolge gegen den Koblenzer.

Das Opfer wurde nach Angaben der Ermittler zwischen dem 8. und 9. Dezember getötet. Die Leiche des Türken wurde am Fastnachtssamstag, dem 11. Februar, in seiner eigenen Wohnung entdeckt. Eine Nachbarin hatte den 58-Jährigen als vermisst gemeldet. Ende Februar wandten sich die Ermittler mit einem Fahndungsaufruf an die Öffentlichkeit.

Der Tatverdächtige hatte laut Staatsanwaltschaft bei dem späteren Opfer regelmäßig Drogen in Form sogenannter Kräutermischungen gekauft. Wegen der dadurch entstandenen Kontakte habe er gewusst, dass der 58-Jährige Geld in seiner Wohnung liegen hat. Die Ermittler kamen dem Verdächtigen auf die Spur, weil er die geraubten Gegenstände in Pfandhäusern versetzte. Der Verdacht gegen einen weiteren, 53 Jahre alten Mann bestätigte sich laut Staatsanwaltschaft nicht.

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