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Politik

Am Rande: Europas Uhren wieder auf Kurs

Das europäische Uhrenproblem scheint gelöst zu sein. Uhren, die am Stromnetz hängen und sich über die Netzfrequenz synchronisieren (also vor allem Radiowecker oder Herduhren) sollten nicht mehr nachgehen. Offenbar hat der Übertragungsnetzbetreiber des Kosovo (KOSTT) auf den großen Druck aus dem Ausland hin reagiert und hält die Standards der Europäischen Übertragungsnetzbetreiber wieder ein. Ursache der Störung waren Leistungsabfälle in der Regelzone Serbien-Montenegro-Mazedonien. Genauer: Die Stromerzeugung und die Nachfrage zwischen Serbien und dem Kosovo stimmten nicht überein.

Dies hatte Auswirkungen auf das gesamte europäische Stromnetz, weil die nationalen Netze vielfach verbunden sind. Als Folge der serbisch-kosovarischen Unregelmäßigkeiten wich die Frequenz von den üblichen 50 Hertz ab. So zeigten Uhren in ganz Europa falsche Zeiten an. Denn sinkt die Taktfrequenz im Netz, gehen die Uhren nach.

Die europäischen Stromnetzbetreiber indes sind noch wegen etwas anderem sauer: Wegen des Streits mit den Serben hat sich KOSTT seit Mitte Januar 113 Gigawattstunden Leistung unautorisiert aus dem europäischen Netz besorgt. Die Netzbetreiber pochen darauf, dass die Politik den grundsätzlichen Streit zwischen den serbischen und kosovarischen Streithähnen entschärft, damit es keine Wiederholung gibt. |blt

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