Handball
Zweibrücker Trainer Lydorf besorgt wegen Zahl der Nachholspiele
Dass die Zweibrückerinnen die Partie am Samstag auf Augenhöhe gestalten können, „ist auf jeden Fall unser Ziel“, verspricht SV-Trainer Rüdiger Lydorf, dass die Südpfalz-Tiger, wie die Spielgemeinschaft heißt, eine hohe Hürde in Zweibrücken erwartet. Aber er weiß auch, „die haben in dieser Saison einen Lauf, da passt alles“. Erst eine Niederlage haben die Südpfälzerinnen kassiert. Am dritten Spieltag in der harzfreien Halle in Wörth. Seither eilen sie von Sieg zu Sieg, triumphierten zuletzt über den Titelanwärter Nummer eins aus Kandel.
Gäste schlagen zuletzt Titelanwärter Kandel
Das war das bislang letzte Spiel der Spielgemeinschaft. Sie musste die folgenden zwei Spieltage absagen, bedingt durch eine größere Anzahl an Corona-Erkrankungen mit Quarantäne. Deshalb sind die Gäste, weil sie weniger Spiele als Kandel ausgetragen haben, nach Pluspunkten gerechnet derzeit nur Zweiter. Nach Minuspunkten aber Liga-Primus.
Der Blick auf die derzeit ligaweit nachzuholenden Spiele, „bereitet mir, ehrlich gesagt, ein bisschen Sorgen. Ich bin gespannt, wann das alles nachgeholt wird, und ob das alles wie geplant nachgeholt werden kann“, sagt Lydorf. Für sein Team steht noch die Corona-bedingt ausgefallene Partie in Sobernheim auf dem Nachholplan. Am Wochenende fallen durch Corona zwei weitere Spiele aus.
Lydorf hofft auf Einsatz von SV-Torfrau Zahm
Die Zahl der nachzuholenden Begegnungen nähert sich langsam der 30. „Ich hoffe, dass das alles sportlich fair entschieden wird, trotz der derzeit schwierigen Situation“, sagt Lydorf auch mit Blick auf die Dritte Liga, wo mit der HSG Hunsrück, der HSG DJK Marpingen-SC Alsweiler und der HSG Wittlich drei Teams abstiegsgefährdet sind, die im Abstiegsfall in die RPS-Oberliga eingestuft würden und dort die Zahl der Absteiger erhöhen könnten. „Von Platz 13, einem wahrscheinlichen Abstiegsplatz, trennen uns gerade mal drei Punkte“, warnt Lydorf daher.
Punkte gegen die SG würden den Puffer zur Abstiegszone vergrößern. Das Hinspiel, dass die Zweibrückerinnen mit 23:28 verloren, hatten sie vor der Pause auf Augenhöhe gestaltetet. In Hälfte zwei „haben wir immer noch gut mitgespielt, sind aber an Linda Schmidt gescheitert“, erinnert sich Lydorf. Er hofft, dass SV-Torhüterin Annalena Zahm spielen und an die zuletzt gute Leistung in Welling anknüpfen kann. „Ihr Einsatz ist aber noch mit einem Fragezeichen versehen“, bangt Lydorf um seine Nummer eins, der eine gegnerische Angreiferin ins Knie gesprungen war.