Handball
Zweibrückens Trainer Lydorf hofft auf Fortbestand der Serie
„Wer hätte im Dezember gedacht, dass wir jetzt tatsächlich in die Rückrunde starten?“, fragt SV-Trainer Rüdiger Lydorf mit Blick auf die Corona-Lage in den vergangenen Wochen. Die Zweibrückerinnen und die Wellingerinnen einte im Dezember, als die Delta-Variante vorherrschend war, beim Thema Saisonunterbrechung das Votum: Beide Vereine plädierten für eine Unterbrechung der Runde.
Welling sagte im Dezember auch zwei Spiele ab, die beide am grünen Tisch für die Gegner gewertet wurden. „Im Moment ist es ganz schwer, sich auf diese Mannschaft einzustellen, weil sie zuletzt nur noch bedingt Ähnlichkeit mit der Mannschaft vom Hinspiel hatte“, sagt Lydorf nach jüngsten Videoanalysen. Weil Zweibrücken schon oft die Erfahrung gemacht hat, „dass gegen uns komischerweise immer die beste Mannschaft des Gegners aufläuft“, wie Lydorf lachend sagt, bereite sich sein Team auf eine Top-Formation vor.
Punkt aus dem Hinspiel „wiederholen“
Nach zuletzt zwei Siegen „würden wir das Triple natürlich gerne vollenden“, hofft Lydorf auf den dritten Erfolg in Serie. Zumal man mindestens noch einen Punkt holen will, der beim 22:22 im Hinspiel abgegeben wurde. Den Zweibrückerinnen, denen anzumerken war, dass sie zuvor ein Jahr lang kein Pflichtspiel mehr bestritten hatten, hatte Janine Baus da mit zwei Treffern in der Schlussminute noch das Remis gesichert.