Zweibrücken Zweibrücken: Zukunft für Mulis Treff?

Seit 1995 wird in Mulis Treff an der Landauer Straße gekocht. Auf dem städtischen Gelände soll ein Parkplatz für den neuen Bahnh
Seit 1995 wird in Mulis Treff an der Landauer Straße gekocht. Auf dem städtischen Gelände soll ein Parkplatz für den neuen Bahnhaltepunkt Rosengarten entstehen.

Mit dem Bau des neuen Bahnhaltepunktes Rosengarten soll an der Landauer Straße ein Park-and-Ride-Parkplatz entstehen. Auf diesem Areal befindet sich seit 24 Jahren der viel besuchte Imbiss Mulis Treff. Während es vor zwei Monaten hieß, dem Imbiss droht das Aus, gibt es nun positive Signale.„Wir sind der Ansicht, dass der Imbiss bleiben kann, sofern es bei der Planung machbar ist“, sagte Oberbürgermeister Marold Wosnitza (SPD). Mitglieder des ehemaligen Stadtrates und der Ausschüsse hatten sich für den Erhalt des Imbisses ausgesprochen.

Vier Mitarbeiter angestellt



Nach einem Gespräch mit den Beigeordneten Henno Pirmann (SPD) und Christian Gauf (CDU) ist der Betreiber des Imbisses, Uwe Dubois, zuversichtlich, dass eine Lösung gefunden wird und Mulis Treff am Standort in der Landauer Straße eine Zukunft hat. Anfangs sei es ein Schock gewesen, als von einer Schließung des Imbisses die Rede war, sagte Dubois gestern. Die Stadtspitze habe ihm aber deutlich gemacht, dass sie versuchen wird, den Imbiss zu halten. „Ich bin guter Dinge, dass es klappt. Schließlich gehören wir nach so vielen Jahren eigentlich schon fest hierher.“

Betrieb als Bahnhofskiosk vorstellbar



Seit 1995 betreibt der 59-Jährige auf rund 50 Quadratmetern Mulis Treff und beschäftigt dort vier Mitarbeiter. Das Gelände gehört der Stadt. „Der Imbiss ist Anlaufstelle für viele Arbeiter. Sie kommen gezielt hierher. Laufkundschaft haben wir eigentlich nicht“, so der Imbiss-Betreiber. In dem Gespräch mit der Stadtspitze sei es auch um das zukünftige Konzept des Imbisses gegangen. Wosnitza betonte, man müsse prüfen, ob der Betreiber das Imbiss-Angebot so erweitert, dass Mulis Treff künftig als Bahnhofskiosk betrieben werden kann. Der 59-jährige Dubois ist dafür offen. „Ich kann mir alles vorstellen: eine Vergrößerung des Imbisses, bauliche Veränderungen sowie den Betrieb als Kiosk; dafür müssten die Öffnungszeiten angepasst und mehr Personal eingestellt werden. Wir lassen das auf uns zukommen, dann setzen wir uns zusammen und entscheiden.“

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