Zweibrücken RHEINPFALZ Plus Artikel Welche Süßigkeit aus ihrer Kindheit vermissen Sie?

Ahoj-Brause gibt es seit 100 Jahren.
Ahoj-Brause gibt es seit 100 Jahren.

Was war die Lieblingssüßigkeit in der Kindheit? Gibt es sie noch zu kaufen? Oder vermissen Sie sie? Die RHEINPFALZ hat diese Fragen sechs Leuten gestellt.

Patrick Smith erinnert sich vor allem an Candy Corn. Der Zweibrücker ist gebürtiger Amerikaner. „Candy Corn bekommt man normalerweise an Halloween. Das sind kleine, dreieckige Süßigkeiten, unten gelb, in der Mitte rot und oben weiß.“ Die Süßigkeit schmeckt laut Smith jedoch nicht nach Corn, also Mais, sondern ähnelt eher einem Bonbon in etwas weicherer Form. „Was ich besonders liebe, das bekommt man hier besonders schwer, ist Root Beer. Das ist koffeinfrei, schmeckt nach Kaugummi. Und im Sommer kann man das in ein Glas schütten, dazu Vanilleeis. Dann kann man das als Root-Beer-Float trinken. Das schmeckt sehr gut“, schwärmt Smith.

Patrick Smith
Patrick Smith

„Bei uns gab es Minor-Schokolade. Das waren Riegel, die wurden morgens in die Semmel gesteckt“, erinnert sich Ude Andreas. Die Kombination aus Schokoladenriegel und Semmel war das perfekte Pausenbrot in der Schulzeit. „Die gibt es leider nicht mehr“, bedauert die Pirmasenserin.

Ude Andreas
Ude Andreas

Sonja Kern erinnert sich an Kokos-Sticks, ebenfalls Schokoriegel mit Kokosraspeln im Inneren. „Das ist aber schon ewig her, dass es die gegeben hat. Da reichen keine 50 Jahre.“ Ebenso in Erinnerung der Dahnerin bleiben Kaugummis aus den Automaten. Rückblickend sagt Kern, dass sie durchaus eine Naschkatze als Kind war.

Sonja Kern
Sonja Kern

„Erdnussriegel von Mr. Tom habe ich früher verschlungen“, erzählt Gerhard Burkei. Damals hießen die Riegel Onkel Tom, in den 90ern wurden sie umbenannt. Ebenso in seiner Kindheit geliebt hat der Zweibrücker Ahoj-Brause − selbstverständlich das Pulver auf die Handfläche gestreut und abgeleckt. „Und dann gab es damals gegenüber der Volksschule einen Süßigkeitenstand. Dann war montags schon das Taschengeld vom Sonntag weg“, sagt Burkei. Manchmal kommt er heute nach Oggersheim, dort gebe es eine Schokokuss-Fabrik. „Die hole ich dann immer.“

Gerhard Burkei
Gerhard Burkei

Viele Süßigkeiten hat Michael Wöhler in seiner Kindheit nicht gegessen. Damals wie heute bezeichnet er sich vielmehr als den „Chips-Typen“. Wie Burkei erinnert sich der Contwiger an Ahoj-Brause. „Die habe ich gerne gegessen. Ob ich sie aber vermisse, kann ich nicht sagen.“ Wie Burkei würde er Ahoj-Brause standesgemäß aus der Hand schlecken oder das Pulver direkt in den Rachen rieseln lassen. Und erst kürzlich hat er die Süßigkeit „3 Musketeers“ wiederentdeckt. „Das war Karamell mit Schokolade überzogen. Ich mochte das gar nicht so, aber ich fand die Musketiere toll“, sagt der Contwiger.

Michael Wöhler
Michael Wöhler

Manfred Dörner hat in seiner Kindheit besonders gerne prickelnde Zuckerstangen gegessen. „Die gab es in verschiedenen Geschmacksrichtungen, die konnte man lutschen und das haben wir immer auf dem Weg in die Grundschule gemacht. Da gab es kleine Lädchen und da gab es diese Stangen“, erzählt der Zweibrücker. Heute lebt Dörner zuckerfrei. Ab und an isst er ein Stück Kuchen, wenn er darauf eingeladen wird. Im Alltag hat er Zucker durch Honig ersetzt.

Manfred Dörner
Manfred Dörner
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