Zweibrücken Was die Feuerwehr aus Bayern auf dem Zweibrücker Flughafen macht

An den Übungsstätten auf dem Zweibrücker Gelände lassen sich unterschiedliche Szenarien durchspielen.
An den Übungsstätten auf dem Zweibrücker Gelände lassen sich unterschiedliche Szenarien durchspielen.

Bayerische Werksfeuerwehren nutzen den Zweibrücker Flughafen jedes Jahr als Ausbildungsstätte. Jetzt waren auch Brandschützer von den Bavaria-Filmstudios hier.

Wie schon im Vorjahr nutzte der Freistaat Bayern die Flugzeug-Brandsimulationsanlage auf dem Zweibrücker Flugplatz als Station bei der Ausbildung junger Helfer beim IHK-Lehrgang zur Brandschutzfachkraft. Die angehenden Fachkräfte für Werksfeuerwehren übten hier vorige Woche verschiedene Einsatzlagen. Am Feuer und Rauch spuckenden Brandsimulator spielten sie realitätsnahe Szenarien durch.

Filmstudio, Bosch, MAN, MTU und Flughäfen

Am einwöchigen Lehrgang auf dem Zweibrücker Triwo-Gelände nahmen Werksfeuerwehrleute von den Flughäfen München und Oberpfaffenhofen, der Bavaria Film, von MTU und MAN München, von MAN Augsburg und Bosch Immenstadt/Allgäu teil. Sie übten auch, wie man eine Tür öffnet, hinter der ein Brand vermutet wird, sowie Löschangriffe über tragbare Leitern. Die Ausbilder Christian Keller und Erich Gierster sind langjährige Angehörige der Werksfeuerwehr am Triwo-Sonderflughafen Oberpfaffenhofen.

Laut Benjamin Grünagel, Geschäftsführer am Triwo-Standort Zweibrücken, ist die Zweibrücker Trainingswoche inzwischen ein fester Bestandteil des alljährlichen Lehrgangs für bayerische Brandschutzfachkräfte. Die sechsmonatige Vollausbildung der Industrie- und Handelskammer (IHK) München endet im April 2026 mit der Abschlussprüfung in Oberpfaffenhofen.

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