Zweibrücken Volleyball: SVK-Herren buchen neues Verbandsliga-Jahr

QUIERSCHIED. Mission erfüllt – Klassenerhalt geschafft! Nach einer verkorksten Vorrunde mit nur vier Punkten drehten die Volleyballer des SVK Blieskastel-Zweibrücken mit vier von fünf möglichen Siegen in der Abstiegsrunde voll auf: Mit einem 3:1 (25:27, 25:17, 27:25, 25:16)-Erfolg gegen den TV Steinrausch feierten die Zweibrücker am letzten Spieltag aus eigener Kraft den Verbleib in der Verbandsliga.

„Nie mehr Landesliga“ war aus SVK-Sicht am Samstag der Hit des Abends in der Schulturnhalle in Fischbach. „Klar, am allerliebsten schafft man doch den Klassenerhalt sportlich und feiert direkt nach Spielende“, freute sich SVK-Spielertrainer Harald Wolter. Die Ausgangslage vor der Partie war klar: Auf dem ersten Nichtabstiegsplatz stehend, hätte der SVK mit einem eigenen Sieg den Klassenerhalt sicher und müsste nicht auf Ergebnisse aus den anderen Hallen warten.

Dementsprechend gaben die Zweibrücker rund eineinhalb Stunden gegen den vor der Partie um einen Platz und einen Punkt besser platzierten TV Steinrausch alles und überzeugten vor allem in kämpferischer Hinsicht. So beendete der SVK die Abstiegsrunde mit 16 Punkten sogar als dritte von sechs Mannschaften. Heiß umkämpft waren vor allem die Sätze eins und drei. Im ersten Durchgang hatte der SVK bereits drei Satzbälle. „Da hat uns aber wohl der Mut verlassen, da haben wir uns nicht getraut, auf Risiko zu gehen“, bedauerte Wolter. Steinrausch hingegen verwandelte dann bereits den ersten Satzball.

In Satz drei wehrte der SVK einen Satzball ab, verwandelte dann den zweiten eigenen. „Danach war der Bann gebrochen“, schilderte Wolter, der im Spielverlauf kleinere spielerische Schwächen im Team korrigieren konnte. „Der Gewinn des zweiten Satzes hat uns Ruhe gegeben“, wusste der Trainer, der sich über die kämpferisch überzeugende Leistung seiner Mannschaft freute: „Spielerisch war es sicher nicht unsere stärkste Partie, aber kämpferisch war das super.“

Jetzt ist erst mal Feiern angesagt, Trainer Wolter schaut aber schon wieder einen Schritt voraus: Durch beruflich bedingte Veränderungen einiger Spieler muss er sein Team in anderer Aufstellung auf die nächste Verbandsliga-Saison vorbereiten. (cck)

x