Zweibrücken Trotz 3:0-Führung reicht es nur zum 8:8

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ZWEIBRÜCKEN. Der TTC Mittelbach ist weiter ohne Chance in der Herren-Bezirksliga, auch beim 1. TTC Pirmasens 2 setzte es eine klare 2:9-Niederlage. Mit einem Punkt beim 8:8 in der Bezirksklasse West gegen die SF Walshausen waren die BTTF Zweibrücken 2 nicht ganz zufrieden. Kreisligist TTC Riedelberg 3 ist nach dem 9:5 gegen die VT Contwig weiter auf einem Aufstiegsplatz.

Wieder mit einigen Achtungserfolgen, aber ohne Zählbares verließ der TTC Mittelbach die Heimstätte des 1. TTC Pirmasens. Mit 2:9 kam der Tabellenvorletzte der Bezirksliga gegen den Aufstiegsaspiranten unter die Räder. Hätte Fortuna Pate gestanden, hätten die Mittelbacher zumindest einen Zähler in den Auftaktdoppeln eingefahren. Bernd Nickolay und Jörg Hussong erreichten gegen das Pirmasenser Spitzendoppel Tim Dorst/Sebastian Kranitz zwar den fünften Durchgang, unterlagen dort aber mit 4:11. Auch in den Einzeln setzte es eine Niederlage nach der nächsten für den designierten Absteiger. Erst beim Stand von 0:8 fuhr Günter Gaudeck den Ehrenpunkt ein. Gegen den Pirmasenser Ersatzmann David Rauth, der üblicherweise in der Bezirksklasse Ost aktiv ist, gewann der Mittelbacher Routinier mit 3:2-Sätzen. Danach errang Nickolay noch einen zweiten Zähler: In drei Sätzen fertigte er den starken Offensivakteur Tim Dorst deutlich ab. Bei der Niederlage von Rudolf Scharfenberger gegen Kranitz fuhr Pirmasens den neunten Zähler ein. Einziges realistisches Ziel für die Mittelbacher (2:32 Punkte) ist der drittletzte Rang, den derzeit der TTC Fischbach (4:32) innehat. Mit zwei Zählern Rückstand hat es das Team um Kapitän Hussong noch selbst in der Hand, einen Rang in der Tabelle zu klettern. Der Abstieg in der Bezirksklasse West ist aber auch so nicht zu verhindern. „Vor dem Spiel wären wir mit dem Ergebnis zufrieden gewesen“, meinte Thomas Gros vom Tabellenneunten BTTF Zweibrücken 2 gegen den Siebtplatzierten der Bezirksklasse West. Das 8:8 gegen die Sportfreunde aus Walshausen war angesichts einer 3:0-Führung nach den Doppeln nicht das, was die Mannschaft erwartet habe. Gerade im vorderen Paarkreuz setzte es für die Bickenalbtaler vier Niederlagen in den Einzeln. Besonders ärgerlich waren die beiden Fünfsatzniederlagen von Gros und Henrik Sostman gegen Stefan Sprau. „Das war der Knackpunkt des Spiels“, merkte Gros an. Mit seinen lang gespielten Vorhand-Angriffsbällen schlug Sprau den Zweibrücker Sostmann selbst nach einem 0:2-Satzrückstand. „Er hat wohl die beste Vorhand der gesamten Liga“, lobte Gros den Walshauser. Gegen SFW-Spitzenspieler Thomas Hahn verloren Gros und Sostmann erwartungsgemäß deutlich. Die vier Punkte von Andreas Blatt und Jonas Simon im mittleren Paarkreuz reichten nicht zum Sieg, waren aber wichtig fürs Remis, da sonst nur noch Tristan Wolk gegen Reiner Reidenbach gewann. Ersatzspieler Noah Schallert, der für den kranken BTTF-Kapitän Harald Kraft spielte, verpasste die Entscheidung knapp. Im Spiel gegen Albert Baumeister unterlag er mit 11:13 im Entscheidungssatz. „Im Abschlussdoppel war nichts mehr drin“, meinte Gros angesichts der deutlichen 0:3-Niederlage, die zum 8:8 führte. Wichtig werden für die BTTF Zweibrücken 2 nun die Spiele gegen den TTC Riedelberg 2 und den SV Weselberg 2. „Wenn wir da Punkte holen können, sieht es gut aus im Abstiegskampf“, sagt Gros. Der TTC Riedelberg 3 steht vor der Rückkehr in die Bezirksklasse West. Der Zweite der Kreisliga West gewann seine Partie gegen die VT Contwig 2 mit 9:5. Die Riedelberger hatten in dieser Partie aber gerade im fünften Durchgang nicht das Glück auf ihrer Seite. So kamen alle fünf VTC-Zähler durch Fünfsatzsiege zustande. Einzig Thomas Haller gewann ein Spiel über die volle Distanz gegen die Contwiger. Mit 11:6 besiegte er Helmut Veith im fünften Durchgang. Nach der 2:9-Niederlage der VT Zweibrücken 3 gegen den TTV Hornbach beträgt der Riedelberger Vorsprung auf den ersten Nichtaufstiegsplatz nun zwei Punkte. Auch in der Spieldifferenz hat die Riedelberger Dritte deutliche Vorteile gegenüber den Verfolgern VTZ 3 und TTC Niederauerbach. Und gegen die Niederauerbacher schlägt der TTCR in der kommenden Woche auf und kann einen direkten Konkurrenten aus dem Aufstiegsrennen kegeln. |benj

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