Zweibrücken
Teil des Etzelwegs wird in den Sommerferien gesperrt
„Geplant ist, dass die Arbeiten innerhalb der Sommerferien durchgeführt werden“, teilte der Umwelt- und Servicebetrieb (UBZ) auf Anfrage mit. „Ab der Gleiwitzstraße erfolgt eine Vollsperrung bis zur Mittelbacher Straße“, so ein UBZ-Sprecher auf Nachfrage.
Einige Arbeiten sind schon im Gange. Laut Stadt-Pressesprecher Jens John haben Mitarbeiter des Umweltbetriebs mit den vorbereitenden Maßnahmen für die Straßensanierung begonnen. Die beschränken sich zurzeit noch auf die Sinkkästen zur Entwässerung. Dafür sind weder Sperrungen notwendig, noch sind größere Verkehrsbehinderungen zu erwarten. Allerdings gilt im gesamten Etzelweg, also vom Aldi in Ixheim bis zum Netto in Bubenhausen, Tempo 30.
In dem Abschnitt, der ausgebaut wird, stehen die Schilder schon seit 22. März. „Aus Gründen der Verkehrssicherheit und des schlechten Straßenzustands im Etzelweg, von der Mittelbacher Straße bis zur Gleiwitzstraße, hat die Straßenverkehrsbehörde der Stadt vorübergehend Tempo 30 angeordnet“, teilte Stadtsprecher John mit. Nach den Sommerferien wird im Etzelweg wieder die normale Geschwindigkeit von 50 Stundenkilometern gelten.
Geplant ist, die Arbeiten in der Stadtratssitzung am 7. Juli zu vergeben. Die geschätzten Kosten belaufen sich laut Umweltbetrieb auf 200 000 Euro. 100 000 Euro davon bezahlt das Land als Pauschale. Das bedeutet, dieser Zuschuss ändert sich auch dann nicht, wenn die Gesamtkosten sich erhöhen. Was wiederum heißt, dass die Stadt mindestens 100 000 Euro in den Etzelweg investiert und eventuelle Mehrkosten alleine trägt.
„Beim Etzelweg handelt es sich um eine Kreisstraße, die durch den Umbau des Kreisels in Ixheim und die Erneuerung der Hornbachbrücke besonders beansprucht wurde, weswegen sich das Land mit einem Pauschalbetrag von 100 000 Euro beteiligt“, erklärt John. Der Chef des Umweltbetriebs, Werner Boßlet, informierte bereits im vergangenen Jahr, dass der Unterbau des Etzelweges in einem guten Zustand sei und nur die obere Asphaltschicht saniert werden müsse.