Südwestpfalz Storchennester: Naturschutzbund bittet um Hinweise

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Der Weißstorch war in Rheinland-Pfalz einst verschwunden, seit 1997 ist er wieder heimisch. Inzwischen hat sich die Art mit rund 700 Brutpaaren etabliert. Dies geht aus einer Mitteilung des Naturschutzbundes Deutschland (Nabu) hervor. Ehrenamtliche von Aktion Pfalzstorch und dem Nabu erfassen jedes Jahr landesweit besetzte Nester und den Bruterfolg. So lässt sich beurteilen, ob die Lebensbedingungen weiter günstig sind – und ob sich negative Tendenzen abzeichnen.

„Um die Entwicklung des Bestands weiterhin gut verfolgen zu können und Gefahren frühzeitig einordnen zu können, sind wir auf die Meldung von aufmerksamen Menschen angewiesen“, heißt es in der Mitteilung. Viele Personen wüssten jedoch nicht, wo man Störche beziehungsweise Storchennester melden könne. Bekannte Neststandorte sind auf einer Online-Karte verzeichnet. Grau markierte Standorte sind laut Nabu in diesem Jahr unbesetzt oder es liegen noch keine Meldungen vor. „Bitte verwenden Sie bei Hinweisen zu bereits bekannten Nestern die in der Karte angegebenen Nestbezeichnungen, um Verwechslungen zu vermeiden“, heißt es seitens des Nabus.

Die Brutsaison ist demnach weit fortgeschritten; mit weiteren neuen Brutpaaren ist nicht mehr zu rechnen. Die meisten Störche brüten noch oder bewachen und beschatten ihre Jungen im Nest. Besonders wichtig seien Informationen zu Storchennestern, die in diesem Jahr erstmals besetzt sind.

Info

Hinweise nehmen Nabu und Aktion Pfalzstorch per E-Mail an weiss-storch@nabu-rlp.de entgegen, die Online-Karte ist unter www.weissstorcherfassung.de zu finden. rhp

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