Zweibrücken Standardstärke gegen Technik

Als Tabellenneunter der Bezirksliga sind die Vereinigten Bewegungsspieler im Grunde genommen jenseits von Gut und Böse. Nach hinten kann bei 30 Punkten eigentlich nichts mehr passieren. Spielertrainer David Schwartz hat mit seiner Mannschaft zuletzt eine 1:4-Niederlage bei Olympia Ramstein kassiert, seit Wochen hat er verletzungsbedingt nicht den kompletten Kader zur Verfügung. „Das ist natürlich suboptimal“, sagt er. Auch im mit Spannung erwarteten Derby gegen den benachbarten Liga-Primus werden mehrere Stammspieler fehlen. Dafür ist der zuletzt rotgesperrte Alexander Matle wieder dabei. „Das Hinspiel ist noch in den Köpfen“, erinnert Schwartz an das 0:5 am Wattweiler Berg. Seine Truppe habe etwas wiedergutzumachen. „Dazu muss diesmal die Einstellung stimmen, der Wille, etwas erreichen zu wollen, muss da sein“, meint er. Seine Mannschaft müsse an die zweite Halbzeit des Spiels gegen Ramstein anknüpfen. Da habe die Leistung im Gegensatz zum ersten Spielabschnitt gestimmt. Den TSC Zweibrücken nennt der VB-Coach eine „technisch versierte und spielstarke Mannschaft“. Der Sportclub stehe zurecht ganz oben in der Tabelle. Nach dem knappen 1:0-Heimerfolg gegen den MTV Pirmasens hat der TSC Zweibrücken nach wie vor drei Punkte Vorsprung vor dem Zweitplatzierten SV Schopp. Der Tabellenführer möchte im Derby bei der VB Zweibrücken die 50-Punkte-Marke überspringen. Trainer Sanel Nuhic ist zuversichtlich, dass das morgen am Hornbachstaden gelingt. Seine Mannschaft sei nach wie vor gut drauf, habe in den letzten Spielen aber etwas das Toreschießen vergessen. Vor dem Erfolg gegen Pirmasens gab es nur ein 1:1 gegen Fehrbach, davor ein 1:0 gegen Jettenbach. „Das ist eine neue Situation“, sagt Nuhic. Wegen der mangelhaften Chancenverwertung wisse seine Elf jetzt, was „Zittern bis zum Schluss“ bedeute. Gegen die VB Zweibrücken solle es nun wieder mehr als ein Sportclub-Tor geben. Nuhic tippt auf einen 2:0-Erfolg seiner Truppe. Dem Gegner bescheinigt er Erfahrenheit. Die Bewegungsspieler könnten dem Spitzenreiter vor allem mit Standardsituationen gefährlich werden. Ein weiterer Pluspunkt für die VB Zweibrücken sei das Heimrecht. Alles in allem verfüge der TSC aber über die besseren technischen Mittel – und das werde sich unter dem Strich auch auszahlen. (bun)

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