Zweibrücken Stadtfest: Falschparker sollen keine Ausrede mehr haben

Besonders beim Stadtfest – hier im Jahr 2017 – kommt es immer wieder vor, dass Leute Parkverbotsschilder umstellen.
Besonders beim Stadtfest – hier im Jahr 2017 – kommt es immer wieder vor, dass Leute Parkverbotsschilder umstellen.

Bei großen Festen in Zweibrücken kommt es immer wieder vor, dass Leute Parkverbotsschilder umstellen und sich Falschparker dann rausreden, sie hätten keine Schilder gesehen. Jetzt hat die Stadt eine Lösung für das Problem.

„Insbesondere beim Stadtfest, aber auch bei anderen innerörtlichen Veranstaltungen, sind zur Regulierung des Verkehrs und der Parkmöglichkeiten zusätzliche Beschilderungen in der Innenstadt erforderlich. Bisher wurden die zusätzlichen schilder in mobilen Ständern aufgestellt, was dazu geführt hat, dass Festbesucher zur Schaffung von Parkraum Parkverbotsschilder umgestellt haben“, schreibt die Stadt in der Vorlage zur Hauptausschusssitzung am Mittwoch. Und weiter: „Dies führt bei der Ahndung von Parkverstößen immer wieder zu Problemen, da sich die Parksünder durch die umgestellten Verkehrsschilder exkulpieren wollen.“ Das heißt: Die Leute stellen die Schilder absichtlich um und wollen sich dann rausreden. Oder sie kommen an einen Parkplatz, der während des Festes eigentlich gesperrt ist, aber das Parkverbotsschild steht nicht mehr an der richtigen Stelle, und die Falschparker erkennen gar nicht, dass sie falsch parken.

Zu den Stellen, an denen bei Festen – oder schon davor – ein zusätzliches Parkverbot gilt, gehören die Schillerstraße Richtung Herzogplatz, die Bleicherstraße und der Goetheplatz. Die Stadt hat nun eine Lösung für das Problem gefunden: Sie hat schon Ende 2023 Bodenhülsen verlegen lassen, damit die Schilder dort vorübergehend fest installiert werden können. Das hat knapp 7500 Euro gekostet. Das ist auch der Grund, warum sich der Hauptausschuss am Mittwoch mit dem Thema befasst. Er soll die nicht im Haushalt eingeplanten Kosten absegnen.

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