Handball RHEINPFALZ Plus Artikel Spielen die Frauen des SV 64 Zweibrücken oder doch nicht?

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Stand Donnerstagnachmittag „spielen wir am Sonntag“, sagt Rüdiger Lydorf, Trainer der Oberliga-Handballerinnen des SV 64 Zweibrücken. Gegner in der Ignaz-Roth-Halle, in der dann für alle (Spieler, Schiedsrichter, Zuschauer) die 2G-plus-Regelung gilt, ist ab 16 Uhr Tabellennachbar SF Budenheim.

„Wie das genau aussehen wird, wird sich erst noch abschließend klären“, sagt Lydorf. 2G plus bedeutet, dass jeder in der Halle geimpft oder genesen sein muss und zudem einen tagesaktuellen negativen Corona-Test vorweisen muss. Der Testaufwand steigt also enorm, und Ungeimpfte sind ganz außen vor. Die Testpflicht gilt nicht nur an Spieltagen, sondern vor jedem Training. Die Landesregierung hatte signalisiert – entschieden war das bis Redaktionsschluss dieser Seite noch nicht –, dass Selbsttests unter Aufsicht zulässig sein sollen.

Angesichts dieser Unsicherheiten setzte zum Beispiel der Handballverband Rheinland den kommenden Spieltag aus. Damit wollte er seinen Vereinen Zeit geben, um zu klären, wie unter den neuen Bedingungen gespielt werden kann. Für Lydorf eine sinnvolle Entscheidung, die er auch für die Oberliga begrüßen würde.

Bereits erster Test unter 2G-plus-Bedingungen

Unter 2G-plus-Bedingungen zu spielen, stand für die Zweibrückerinnen schon mal am Donnerstagabend auf dem Plan: Beim Saarlandligisten ASC Quierschied stieg der SV 64 in den Saar-Pokal ein (Spielende nach Redaktionsschluss).

Beim SV 64 fallen neben verletzten Spielerinnen vorerst drei Handballerinnen aus, die noch nicht vollständig geimpft sind. Das erschwerte bereits die Trainingssituation. Beim Personal wird also gepuzzelt. Aus der zweiten und dritten Mannschaft kommt Aushilfe. Sollte der Handball-Verband Saar seinen Spieltag nicht aussetzen, müssten, so Lydorf, „an dem Tag einige doppelt spielen“. Die dritte Mannschaft spielt vor der ersten, die zweite Mannschaft im Anschluss ans Spiel der RPS-Oberliga. Falls gespielt wird. Dann gelte einfach die Devise „einfach spielen, ohne taktische Vorbereitung“, sagt Lydorf.

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