Drei fragen an ... Sonja Rayer: Wieder ein Verein mehr als vorher dabei

Sonja Rayer
Sonja Rayer

Sonja Rayer, Trainerin der VT Zweibrücken, ist seit vielen Jahren Mädchenwartin im Turngau Westpfalz. Am Samstag und Sonntag steigen in der Contwiger IGS-Sporthalle, jeweils ab 9.30 Uhr, die Gaumeisterschaften der Mädchen. Fünf Vereine haben Teilnehmer gemeldet, Ausrichter der Titelkämpfe ist die VT Contwig.

Frau Rayer, was steht am Wochenende auf dem Programm?

Es gibt Wettkämpfe im Spitzensport, in der Kür modifiziert und in den Pflichtübungen. Geturnt wird der übliche Vierkampf bei den Mädchen, bestehend aus Bodenturnen, Schwebebalken, Sprung und Stufenbarren.

Nach drei Jahren Corona: Wie sieht die Resonanz für die jetzigen Gaumeisterschaften aus?

Es haben sich 166 Teilnehmerinnen angemeldet. Das ist ein kleines bisschen mehr als im vergangenen Jahr. Das kommt wohl daher, dass neben der VT Zweibrücken, der VT Contwig, der VT Niederauerbach und dem TV Lemberg diesmal auch der TV Hauenstein wieder dabei ist. Wir sind damit, was die Teilnehmerzahlen betrifft, ungefähr wieder auf dem Niveau, auf dem wir vor Corona waren.

Wie sehen bei den Turnerinnen nach der Corona-Zeit die Zahlen insgesamt aus? Gab es einen Einbruch oder sind es sogar mehr geworden?

Wie man hört, platzen die Turnstunden bei allen Vereinen aus den Nähten. Der Bewegungsdrang der Kinder ist scheinbar da. Manche Eltern kommen von weither, auch aus dem Saarland, um ihre Kinder zu Turnstunden zu bringen. Für uns bei der VTZ muss ich aber auch feststellen: Wir haben immer weniger Mädchen im Training, die schon mit einer super Motorik zu uns kommen.

x