Zweibrücken Schaukel für behinderte Kinder mutwillig zerstört
In der Nacht zum Mittwoch wurde die erst vor drei Wochen eingeweihte Inklusionsschaukel auf dem Spielplatz des Kleinen Exe mutwillig von Unbekannten zerstört. Das teilt Oberbürgermeister Marold Wosnitza mit, der die 6000 Euro teure Schaukel erst am 11. April eingeweiht hatte, zusammen mit Bürgermeister Christian Gauf und den Spendern von John Deere.
Mitarbeiter des Umwelt- und Servicebetriebs (UBZ) entdeckten am Freitagmorgen die erheblichen Beschädigungen an dem barrierefreien Spielgerät, das insbesondere Kindern mit körperlichen Einschränkungen das Schaukeln ermöglichen soll, zum Beispiel Kindern, die im Rollstuhl sitzen. Die Stadtverwaltung zeigt sich sehr betroffen über den Vorfall und hat Strafanzeige gegen Unbekannt erstattet. Wer Hinweise zu der Tat geben kann, wird gebeten, sich unter Telefon 06332/9760 oder E-Mail pizweibruecken@polizei.rlp.de an die Polizei zu wenden.
OB Wosnitza äußert sich bestürzt: „Ich bin schockiert und fassungslos über die sinnlose Zerstörung eines Symbols für Inklusion und Gemeinschaft. Die Inklusionsschaukel steht für unsere Bemühungen, allen Kindern, unabhängig von ihren körperlichen Voraussetzungen, Freude und Teilhabe zu ermöglichen. Dieser Akt des Vandalismus trifft nicht nur die Stadt, sondern vor allem die Kinder und Familien, für die dieses Spielgerät gedacht ist.“ Die Stadt werde sich weiterhin für Inklusion und Barrierefreiheit einsetzen und alles daran setzen, die beschädigte Schaukel so schnell wie möglich zu reparieren, so Wosnitza.