Zweibrücken Noch mal 90 Minuten Gas geben bis zur Winterpause

Zweibrücken. Auch in der Bezirksliga Westpfalz sind es noch 90 Spielminuten bis zur Winterpause. Auf Spitzenreiter VB Zweibrücken wartet am Sonntag um 14.30 Uhr der TV/SC Hauenstein II. Zur gleichen Zeit treten auch der SV Großsteinhausen und die SG Rieschweiler II an: Großsteinhausen spielt bei den Sportfreunden Bundenthal, Rieschweiler II will beim VfR Kaiserslautern für den Klassenerhalt punkten.
David Schwartz, Spielertrainer der VB Zweibrücken, und seine Mannen haben am vergangenen Wochenende eine doch überraschende 1:2-Pleite gegen das Kellerkind SG NMH Niederkirchen bezogen. So ganz ist der Ärger darüber bei Schwartz noch nicht verflogen. „Wir hatten einen sehr schlechten Tag“, sagt er, seiner Truppe hätten „einige Prozent Bereitschaft“ gefehlt. Das solle gegen den TV/SC Hauenstein II wieder anders sein. Der Sonntagsgegner trete unter Umständen mit Erstmannschaftsspielern aufgerüstet an, was die Aufgabe noch schwerer mache. Auch das letzte Hauensteiner Ergebnis ist für den VB-Coach Warnung vor der Qualität des Gegners: ein 5:2-Erfolg gegen den VfR Kaiserslautern. Der SV Großsteinhausen schaut sich nach der Niederlage gegen Schlusslicht Göllheim/Dreisen die Liga wieder von ganz unten an. Das 0:2 am vergangenen Sonntag hat den SV Großsteinhausen in noch größere Nöte gebracht. Spielertrainer Andreas Langner will die jüngste Partie gar nicht mehr groß kommentieren. In der Auswärtsbegegnung gegen den Tabellendritten Bundenthal sei seine Mannschaft glasklarer Außenseiter, was einen Vorteil habe: „Wir haben nichts zu verlieren, können entspannt hinfahren und schauen, was passiert.“ In der Vorrundenpartie hatte die Langner-Elf nichts zu melden, die Sportfreunde Bundenthal gewannen damals locker mit 6:0. Das torlose Remis zuletzt gegen den Tabellenzweiten FC Fehrbach kann Spielertrainer Jörg Lefebre der abstiegsbedrohten SG Rieschweiler II in die Rubrik „Erfolg“ einordnen, der eingefahrene Zähler hat aber nicht verhindert, dass die SGR-Zweite auf den vorletzten Tabellenplatz abgerutscht ist. „Für die Gegenrichtung waren’s dann doch zwei Punkte zu wenig“, meint Lefebre. Grundsätzlich sei ein Unentschieden gegen eine Spitzenmannschaft aber gut für die Moral. Der Coach hofft, dass sich das gegen den VfR Kaiserslautern positiv auswirkt. „Das Hinspiel war eines unserer besten Spiele, auch wenn es das Ergebnis nicht vermuten lässt“, erinnert er ans 0:3 auf eigenem Platz. Gegen die kompakte Lauterer Truppe müsse man diesmal glasklare Chancen aber nicht nur in Serie erarbeiten – sondern auch verwerten. (bun)