St. Ingbert Nach Austritt von giftigem Gas: Schwimmbad bleibt noch zu – Ursache gefunden
Nachdem am Mittwoch gegen 5.30 Uhr im St. Ingberter Schwimmbad „Das Blau“ giftiges Chlorgas aus einem Technikraum ausgetreten war, bleibt das Bad auch am Donnerstag, 9. April, noch zu. Das teilen der St. Ingberter Feuerwehr- und Stadtsprecher Florian Jung und das Bad auf seiner Homepage mit. Durch den Austritt des giftigen Gases sei jedoch niemand verletzt worden; die anwesenden Reinigungskräfte sowie Mitarbeiter des Schwimmbads konnten sich in Sicherheit bringen, so die Feuerwehr. Es konnte auch verhindert werden, dass das Gas nach draußen in die Umwelt gelangte. „Für die Bevölkerung bestand zu keiner Zeit eine Gefahr“, so Jung. Geschützt mit Chemikalienschutzanzügen drangen Feuerwehrtrupps in den betroffenen Technikraum vor und sicherten die Chlorgasflaschen. Eine Sprinkleranlage hatte das Gas teilweise schon unschädlich gemacht. Mithilfe spezieller Messgeräte fanden sie schließlich die Ursache: Durch eine undichte Stelle einer Gasflasche war das Gas ausgetreten. Nach der Beseitigung der sogenannten Leckage lüfteten die Wehrleute den Raum und spülten ihn aus. Insgesamt waren laut Jung über 100 Einsatzkräfte der Feuerwehr, von Spezialkräften des ABC-Zuges, des Technischen Hilfswerks (THW), des Rettungsdienstes, der Polizei sowie Schwimmbad-Techniker im Einsatz. Nach sieben Stunden sei der Einsatz beendet gewesen. Am Freitag, 10. April, soll das Schwimmbad wieder öffnen.