Zweibrücken/Boulogne-sur-Mer Mehrheit in der Partnerstadt für Linksbündnis reicht nicht aus

„Für Demokratie und soziale Gerechtigkeit – Front gegen die extreme Rechte“ steht auf diesem Plakat, das in Straßburg fotografie
»Für Demokratie und soziale Gerechtigkeit – Front gegen die extreme Rechte« steht auf diesem Plakat, das in Straßburg fotografiert wurde.

Die Wähler in Zweibrückens Partnerstadt Boulogne-sur-Mer haben sich am Sonntag in der zweiten Runde der französischen Parlamentswahlen mehrheitlich für Olivier Barbarin, den Kandidaten des Linksbündnisses „Neue Volksfront“, entschieden – mit 51,9 Prozent gegenüber seinem Kontrahenten Antoine Golliot von der rechtsextremen Partei Rassemblement National, der im Boulogner Stadtgebiet 48,1 Prozent errang. Trotzdem zieht Golliot in die Pariser Nationalversammlung ein, denn die Stadt Boulogne ist nur ein Teil des französischen Wahlkreises Pas-de-Calais 5: Auf Wahlkreisebene hat Golliot als Bewerber von der Le-Pen-Partei mit 50,45 Prozent der Stimmen die Nase hauchdünn vorn – vor dem Linken Olivier Barbarin, der es auf 49,55 Prozent brachte. Das nordfranzösische Küsten-Département Pas-de-Calais ist aufgeteilt in zwölf Wahlkreise: Zehn davon hat nun das Rassemblement National gewonnen, zwei die Partei Ensemble des Staatspräsidenten Emmanuel Macron. Das Linksbündnis geht im Département leer aus.

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