Saarbrücken / Völklingen Mann liefert sich Verfolgungsjagd mit Polizei und läuft in Gegenverkehr

Weil er vor der Polizeikontrolle flüchten wollte, hatte sich der 23-Jährige auch selbst in Gefahr gebracht.
Weil er vor der Polizeikontrolle flüchten wollte, hatte sich der 23-Jährige auch selbst in Gefahr gebracht.

Ein 23 Jahre alter Fahrer eines Fiat hat sich am Dienstagabend auf der Autobahn 620 bei Völklingen eine wilde Verfolgungsjagd mit der Polizei geliefert, ist aus seinem noch rollenden Auto geklettert und über die Straße gelaufen. Die Polizei habe ihn schließlich neben der Fahrbahn nahe der Saarbrücker Grumbachtalbrücke festgenommen. Durch seine „rücksichtslose Fahrweise“ habe er zudem mehrere Verkehrsteilnehmer gefährdet, als er vor der Polizeikontrolle davongerast war, berichtet Stephan Laßotta von der Saarländischen Landespolizeidirektion. Als die Polizei den Autofahrer überprüfte, kam heraus, dass der „Wohnsitzlose“ keinen Führerschein habe. Außerdem sei sein Wagen weder zugelassen noch versichert. Das sei auch der Grund für die Polizeikontrolle gewesen: Die luxemburgischen Kennzeichen, die am Auto angebracht gewesen seien, gehörten nicht zu dem Fiat. Der 23-Jährige habe zudem unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln gestanden. Auch ein Strafverfahren wegen Gefährdung des Straßenverkehrs wurde eingeleitet. Nach einer Nacht in Polizeigewahrsam ist er einem Richter beim Amtsgericht Saarbrücken vorgeführt worden. Nun sitzt er in der Justizvollzugsanstalt (JVA), so die Polizei.

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