Zweibrücken Launen-Aufheller nötig

Zweibrücken. „Man muss sehen, wie die Buben reagieren“, sagt Peter Rubeck, Trainer des Regionalligisten SVN Zweibrücken, vor dem Spiel heute bei Vorjahres-Meister KSV Hessen Kassel (14 Uhr, Auestadion). Nach der überraschenden Niederlage im Südwestpokal-Finale gegen Oberligist SV Alemannia Waldalgesheim und dem angekündigten Wechsel von Rubeck zu Eintracht Trier ist die Stimmung im Keller.

„Vom Kopf her ist das eine Katastrophe“, weiß der Trainer, der hofft, dass „wir ein bisschen vernünftig spielen und ein ordentliches Ergebnis machen“. Die Aufgabe wird nicht leicht, weil Rubeck auf den verletzten Adam Bouzid und auf Irvin Parra, der bereits in die USA gereist ist, verzichten muss. Möglich, dass Mihail-Andrei Dufuor von Beginn an aufläuft und Gianni Gotthardt, der nach seiner Einwechslung im Pokalfinale einige gute Szenen hatte, die Bouzid-Position übernimmt. „Für beide Mannschaften geht es um nichts mehr“, sagt Rubeck. Kassel, das lange gegen den Abstieg kämpfte, ist als Tabellen-14. mit 37 Punkten gerettet. Der SVN liegt mit 51 Zählern auf Rang sechs. Verliert er die beiden letzten Spiele, kann er noch auf Rang acht durchgereicht werden. Auch das wäre für den Aufsteiger ein gutes Ergebnis. Derzeit ruhen die Personalplanungen beim SVN, Rubeck könnte den einen oder anderen Spieler aus dem Kader mit nach Trier nehmen. „Die Spieler, die Heiner Semar behalten will, sollten mit dem SVN weiterspielen. Andere, die er nicht mehr bezahlen kann oder nicht mehr haben will, kämen schon infrage. Aber es gibt ja Spieler genug“, sagte Rubeck. „Drei oder vier Spieler, die ich nach Zweibrücken geholt hätte, versuche ich jetzt nach Trier zu holen“, stellt er klar. (daa)

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