Zweibrücken Kunsthimmlisches Zweibrücken: Künstler treten in den Wettbewerb
Die künstlerisch gestalteten Banner, die als Blickfang quer über die Fußgängerzone gespannt werden sollen, kommen nächstes Jahr. Das teilte Stadtmanagerin Petra Stricker auf Anfrage mit. Das Leitmotiv aller Banner heißt „Kunsthimmel“, variiert wird es von verschiedenen Künstlerinnen und Künstlern, die in einem Wettbewerb ausgewählt werden. „Ende 2026, spätestens Anfang 2027 wird ausgeschrieben“, sagt Stricker.
Die Hoffnung, dass die Banner bereits dieses Jahr zur Aktion „Zweibrücken kunstvoll“ am Wochenende 15. bis 17. Mai fertig sind, habe sich nicht erfüllt. „Wir mussten viele Details klären, unter anderem wegen der Windverhältnisse, und mit Hausbesitzern sprechen, an deren Gebäuden die Banner befestigt werden sollen“, erklärt Stricker. Beides habe man Mitte April erst abschließen können. Der Zuspruch der Hausbesitzer für das Projekt sei gut gewesen. Die technischen Vorgaben zur Anbringung der Banner seien in Planung, hier gehe es etwa um spezielle Haken, die an den Gebäuden installiert werden müssen. Bis Mai 2027 soll der „Kunsthimmel“ laut Stricker realisiert werden.
Alle Banner werden die gleiche Größe haben, acht auf zwei Meter. Für die Gestaltung wird es laut Stricker wenige Vorgaben geben, „außer das schlanke Querformat“. Künstler, die beim Wettbewerb mitmachen wollen, müssen ihren Entwurf proportional verkleinert liefern, dafür erhalten sie eine Blanko-Vorlage. Die Gewinner-Werke werden dann eins zu eins auf die Maße der Banner gebracht und als so genannte Mesh-Banner, also luftdurchlässig, produziert. „Das gewährleistet, dass sie mehrmals genutzt werden können“, so Stricker. Das Kunst-Projekt solle über die Jahre wachsen. Über Winter würden die Banner jeweils abgehängt. Stricker: „Voraussichtlich können wir in der ersten Runde nächstes Jahr sechs Banner realisieren.“
Bei dem Künstler-Wettbewerb gibt es laut Stricker auch Geldpreise zu gewinnen. Sie will alle in ihrem Verteiler vorhandenen Künstler regional und überregional anschreiben. Da sie auch die Werbeagentur Formart Culture in Mörsbach leitet, habe sie viele Kontakte zur Kunstszene. Die Ausschreibung werde aber auch über soziale Medien und in öffentlichen Kanälen verbreitet.