Zweibrücken Ideen für die Innenstadt: Warum Elena Burgard umziehen muss

Elena Burgards Innenstadtbüro muss am neuen Standort in der Hauptstraße 46 noch fertig eingerichtet werden.
Elena Burgards Innenstadtbüro muss am neuen Standort in der Hauptstraße 46 noch fertig eingerichtet werden.

Aus dem Haus an der Ecke Haupt-/Mühlstraße musste es weichen; jetzt hat das Zweibrücker Innenstadtbüro seine neue Bleibe bezogen. Was hier so alles geplant ist.

Das Zweibrücker Innenstadtbüro ist umgezogen. Weil an seiner alten Adresse im ehemaligen Pop-up-Store in der Hauptstraße 52 demnächst die sogenannte Media-Brücke der Landesmedienanstalt und des Offenen Kanals einzieht, hat Innenstadtkoordinatorin Elena Burgard ihre Anlaufstelle jetzt ein paar Häuser weiter in die Hauptstraße 46 verlegt: In diesen Räumen war zuletzt der syrische Obst- und Gemüseladen „Vitaminkick“ ansässig.

Im Mai 2024 hatte die Blieskastelerin Elena Burgard als Zweibrücker Innenstadtkoordinatorin die Nachfolge von Lando Clemens angetreten. Die Fachfrau für Stadtentwicklung bietet sich den Zweibrückern als Ansprechpartnerin für Ideen und zum Gedankenaustausch an, wenn es darum geht, die Innenstadt als lebendiges Stadtzentrum zukunftsfähig zu machen. Wie zuvor schon Lando Clemens ist auch Elena Burgard beim Speyerer Stadtberatungsbüro Dr. Sven Fries angestellt, in dessen Diensten sie nun das Zweibrücker Innenstadtbüro besetzt.

Auch eine Wickel- und Stillecke ist geplant

Dieses ist nun vor vier Wochen still und leise in das Ladenlokal Hauptstraße 46 umgezogen. „Mit dem Einrichten sind wir hier noch nicht ganz fertig“, erzählt die Koordinatorin, dass in einem der nächsten Schritte die Schaufensterscheibe neu beklebt werden soll, um auffälliger auf das Angebot hinzuweisen. Geplant ist hier auch eine Wickel- und Stillecke für Ratsuchende, die mit ihren Babys vorbeikommen. Schon jetzt findet man im Büro einen Aufsteller mit einer kleinen Auswahl an touristischen Flyern über den Rosengarten und zu Kulturveranstaltungen. „Wir sind aber kein Touristikbüro“, betont die Koordinatorin. Wer sich über solche Dinge einen ausführlicheren Überblick verschaffen wolle, sei an der Zweibrücker Tourist-Info im Behördengebäude Max1 an der richtigen Adresse.

Geöffnet ist das Innenstadtbüro montags von 13 bis 16 Uhr, dienstags und donnerstags jeweils von 9 bis 13 Uhr sowie mittwochs von 11 bis 14 Uhr. „Termine außerhalb dieser Sprechstunden kann man gerne mit mir vereinbaren“, sagt Burgard. Im Moment ist dies am besten noch bei einem kurzen persönlichen Besuch im neuen Büro möglich. Denn dort ist die Telefonanlage noch nicht freigeschaltet. Was aber in wenigen Tagen nachgeholt werden soll. „Für Fragen der Innenstadtentwicklung, zu baulichen Maßnahmen oder zur Städtebauförderung kann man sich aber auch unter Telefon 06332 871629 an Anna Metzger aus der Abteilung Stadtplanung beim Bauamt wenden“, sagt Elena Burgard. Sie selbst ist auch jetzt schon per E-Mail innenstadtkoordination.zw@stadtberatung.info erreichbar.

Sprechstunden der Gemeinschwester plus

Im neuen Innenstadtbüro in der Hauptstraße 46 bietet Claus Wilhelm, die „männliche Gemeindeschwester plus“, Sprechstunden an: Montags von 13 bis 16 Uhr steht er für persönliche Gespräche zur Verfügung. Am alten Standort im früheren Pop-up-Store verbleiben im ersten Stock das Zweibrücker Büro für Stadtmarketing und die Wirtschaftsförderung.

Dass es in Zweibrücken überhaupt ein Büro für Innenstadtkoordination gibt, hängt damit zusammen, dass die Stadt Fördergelder aus dem Bundesprogramm „Lebendige Zentren/Aktive Stadt“ bezieht. Damit werden vor Ort gut 20 Bauvorhaben von Bund und Land mit Millionen-Eurobeträgen bezuschusst. Hierzu gehören unter anderem der Umbau der Sportanlagen auf dem Kleinen Exe, das Begrünen von Parkplätzen sowie Vorhaben in der Allee am Schwarzbach. Als Voraussetzung dafür, dass die 90-prozentige Förderung gewährt wird, muss die Stadt unter anderem nachweisen, dass sie über eine Innenstadtkoordinatorin mit zentral gelegenem Büro verfügt.

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