Zweibrücken RHEINPFALZ Plus Artikel Himmelsbergstollen: 3D-Messungen laufen, finale Auswertung im Herbst

100 Prozent Luftfeuchtigkeit und Einsturzgefahr: Der Himmelsbergstollen unter Zweibrücken muss gesichert werden.
100 Prozent Luftfeuchtigkeit und Einsturzgefahr: Der Himmelsbergstollen unter Zweibrücken muss gesichert werden.

Am Himmelsbergstollen wurden 3D-Daten erhoben. Die Stadt nennt einen Zeitplan: Vermessung bis Sommer, Auswertung im Herbst, dann Entscheidungen.

Der Himmelsbergstollen unter Zweibrücken ist einsturzgefährdet. Um herauszufinden, wie er gesichert werden kann, wurden Anfang des Jahres 3D-Messungen durchgeführt. Dabei hat Archäologe Bernhard Häck die Mitarbeiter des Stadtbauamtes und das Vermessungsbüro beraten.

„Aktuell liegen derzeit lediglich erste Vorergebnisse vor“, sagt Stadtsprecher Jens John auch Nachfrage. Diese würden derzeit durch das Vermessungsbüro in enger Abstimmung und nach den fachlichen Vorgaben Häck vom bayrischen Landesamt für Denkmalpflege weiter konkretisiert. Im Anschluss daran erfolgten die noch ausstehenden Vermessungsarbeiten. „Nach aktuellem Stand gehen wir davon aus, dass die Vermessungsarbeiten im Laufe des Sommers abgeschlossen werden können. Die darauf aufbauende Auswertung der Ergebnisse wird voraussichtlich im Herbst vorliegen.“

Erst auf Grundlage dieser finalen Auswertung könnten das weitere Vorgehen sowie mögliche Maßnahmen festgelegt werden, sagt John.

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