Zweibrücken Großkalibriges Abwehrbollwerk

Rieschweiler-Mühlbach. Abhaken, weitermachen. Björn Hüther, Trainer des Verbandsligisten SG Rieschweiler, hatte die 0:1-Heimniederlage am Sonntag direkt nach dem Abpfiff schon ad acta gelegt. „Natürlich haben wir noch mal eine kleine Spielanalyse gemacht“, sagte er. Daraus gewonnene Erkenntnisse gilt es heute, 17.30 Uhr, in der Partie beim Tabellenvierten ASV Fußgönheim umzusetzen.

Im Nachhinein, rekapituliert Hüther, seien es verschenkte Punkte gewesen. Bei der SGR fehlte es an Druck nach vorne, an Durchschlagskraft im Angriff. „In der Offensive hatten wir einige Probleme, zuletzt ja auch verletzungsbedingt. Da ist es für uns nicht ganz einfach, wenn wir gefordert sind, das Spiel zu machen“, meint Hüther. In dieser Lage wird sich die SG heute in Fußgönheim nicht wieder befinden. „Der Gegner ist ein anderes Kaliber. Die holen schon mal erfahrene Regionalliga-Spieler, von Waldhof Mannheim beispielsweise“, weiß er. Vor allem die Fußgönheimer Abwehr „steht unglaublich kompakt“, verweist Hüther auf gerade mal drei Gegentore des ASV. Mit Vitalij Roth und Steffen Euler verfüge die Mannschaft zudem über zwei Stürmer mit außerordentlichen Qualitäten. „Da kommt auf meine Defensive ordentlich Arbeit zu“, weiß Hüther. In der Abwehr möchte sich das Rieschweiler Team, das mit dem Bus nach Fußgönheim reist, gemäß dem Motto „Angriff ist die beste Verteidigung“, entlasten. „Daniel Preuß hat natürlich noch ein bisschen was nachzuholen, aber es ist denkbar, dass er heute von Beginn an aufläuft“, gibt Hüther Gedankenspiele preis. Klar ist, dass Kapitän Freddy Stark, der gegen Morlautern beruflich bedingt passen musste, wieder mitspielt. Stark und Preuß – das könnte mehr Durchschlagskraft im SGR-Angriffsspiel bedeuten. So oder so, Hüther bleibt gelassen: „Wir wussten ja, dass wir einen Umbruch zu vollziehen haben und dass wir ein schweres Auftaktprogramm haben.“ (add)

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