Zweibrücken Glühwein, Glitzer und Geselligkeit: Weihnachtsmarkt wird diese Woche eröffnet

Zum Abschluss 2022 gab’s wieder das Nikolaustreffen auf der Hauptbühne.
Zum Abschluss 2022 gab’s wieder das Nikolaustreffen auf der Hauptbühne.

Am Mittwoch, 6. Dezember, kommt nicht nur der Nikolaus, auch der Zweibrücker Weihnachtsmarkt wird eröffnet. An insgesamt acht Tagen – verteilt auf zwei Etappen – laden rund 50 Buden zum Bummeln ein.

Der Zweibrücker Weihnachtsmarkt hat Tradition. Es gibt ihn seit 1978 – also im 45. Jahr – wobei er dreimal ausfiel, zweimal davon wegen Corona. Eröffnet wird er am 6. Dezember, ebenfalls traditionell, mit dem Einmarsch der Fackelträger der Feuerwehr, mit der Stadtkapelle, den Stadtoberen und natürlich dem Nikolaus. Der bringt nicht nur Süßigkeiten, sondern ist auch der Schutzpatron der Kinder. Am letzten Weihnachtsmarkt-Tag, am Sonntag, 17. Dezember, endet der Budenzauber wieder mit dem Treffen der Weihnachtsmänner.

„Wir haben sehr viele einheimische Beschicker, viele Vereine, Privatleute, Familien. Das sind rund zwei Drittel“, zählt Heiko Saberatzky auf, der den Weihnachtsmarkt seit 2012 mit seinem Verein Kontrastbühne ausrichtet. Genau das unterscheide den Zweibrücker Markt von anderen, auf denen „fast nur gewerbliche Anbieter“ zu finden seien. Saberatzky: „Das macht den Zweibrücker Markt in der Gegend so besonders. Wir grenzen uns da deutlich von anderen Märkten ab.“

Etwa 50 bis 55 Hütten werden um die Alexanderskirche stehen. Auch das Kinderkarussell werde sich wieder drehen. Neben Deko und Selbstgebasteltem stünden etwa Flammkuchen, Pizza, Waffeln und Crêpes auf der Liste der Leckereien. Erstmals sei ein Stand dabei „mit Veganem und Vegetarischem“, kündigt Saberatzky an. Verzichten müsse man leider auf die Erbsensuppe der Bundeswehr, „die im Auslandseinsatz ist“. Einen Ersatz für „das Riesen-Zelt mit Suppe“ habe man nicht finden können; 2025 wolle die Bundeswehr aber wieder dabei sein.

Das Bühnen-Programm komme ebenfalls aus der Region, betont Saberatzky. Viele Besucher kämen wegen der Livemusik und deshalb habe man nicht auf sie verzichten wollen – auch wenn die Gema die Gebühren saftig erhöhte. Die Kosten dafür werden umgelegt. Damit seien die Beschicker einverstanden gewesen, so Saberatzky.

Für den Aufbau der Buden war die Justizvollzugsanstalt (JVA) zuständig, unterstützt von der Heinrich-Kimmle-Stiftung, die dies in den vergangenen Jahren übernahm, wie Saberatzky ausführt. Die schönsten Hütten habe man ein paar Jahre lang prämiert, mache das jetzt aber nicht mehr. Auf Durchfahrtssperren wie in den Vorjahren könne man dieses Jahr verzichten, weil mittlerweile an den Zugängen zum Markt Poller installiert seien. Die Nachtwache werde aber auf jeden Fall beibehalten, um für Sicherheit zu sorgen, erklärt Saberatzky.

Zweibrücker Weihnachtsmarkt

Mittwoch, 6. Dezember, bis Sonntag, 10. Dezember, und Freitag, 15. Dezember, bis Sonntag, 17. Dezember: wochentags von 17 bis mindestens 21 Uhr; an den Samstagen und Sonntagen von 11 bis mindestens 21 Uhr.

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