Zweibrücken Gedenkstunde erinnert an den Bombenhagel über Zweibrücken

Noch immer schlummern Relikte des Bombardements im Zweibrücker Untergrund. Diese Bombe wurde im Oktober 2023 vor der Verwaltung
Noch immer schlummern Relikte des Bombardements im Zweibrücker Untergrund. Diese Bombe wurde im Oktober 2023 vor der Verwaltung der Verbandsgemeinde Zweibrücken-Land entschärft.

81 Jahre ist es her, dass ein verheerender Bombenangriff das historische Zweibrücker Stadtzentrum zu 83 Prozent zerstörte. Für Samstag ist eine Gedenkstunde geplant.

Am Jahrestag Samstag, 14. März, soll die Gedenkveranstaltung „Nie wieder – unsere Verantwortung“ ab 12.30 Uhr auf dem Hallplatz ein Zeichen für Frieden, Diversität, Toleranz und Demokratie setzen. Der ökumenische Arbeitskreis der evangelischen, katholischen und evangelisch-methodistischen Kirchen lädt zusammen mit der Stadt, dem Historischen Verein und dem Bündnis Buntes Zweibrücken ein. Es singt der Chor des Hofenfels-Gymnasiums; Grußworte sprechen Ingrid Sartory und Gertrud Schanne-Raab vom Bündnis Buntes Zweibrücken.

Am 14. März 1945, kurz nach 20 Uhr, hatten alliierte Flieger binnen zwölf Minuten 800 Tonnen Sprengbomben über der Zweibrücker Altstadt abgeworfen. Der Angriff bereitete den Vormarsch der US-Truppen über den Westwall vor, um der Nazi-Diktatur in Deutschland ein Ende zu setzen. In der weitgehend evakuierten Stadt befanden sich noch 3000 Menschen. Der Großteil von ihnen fand Schutz im Himmelsbergstollen, überliefert ist die Anzahl von rund 90 Todesopfern aus jener Nacht.

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