Zweibrücken Fortsetzung für den Pop-up-Store

Verkauf für kurze Zeit, aber mit Klebeeffekt: Aus dem Pop-up-Store von Gewürze Schwabe wird ein dauerhafter Verkauf mit Café am
Verkauf für kurze Zeit, aber mit Klebeeffekt: Aus dem Pop-up-Store von Gewürze Schwabe wird ein dauerhafter Verkauf mit Café am Schlossplatz. Am Samstag, 4. November, soll Eröffnung in der Mühlstraße für den »Genussladen« sein.

Die Stadt wird den im Januar mit einem Kostümverkauf eröffneten Pop-up-Store im ehemaligen Gebäude der Hypovereinsbank in der Fußgängerzone, ein Projekt der Wirtschaftsförderung, fortführen, allerdings das Konzept anpassen. Das sagt Oberbürgermeister Marold Wosnitza. „Im ersten Jahr lag die Betonung auf der Möglichkeit von Unternehmensgründern, ein Angebot zu testen, ein Ladenkonzept auszuprobieren. Das wird auch weiter möglich sein, aber das Ladengeschäft wird auch als echter Pop-up-Store, als Verkaufsgelegenheit auf Zeit, zu mieten sein“, sagt Wosnitza.

Die Stadt hatte die Möglichkeit im von der städtischen Wohnungsgesellschaft Gewobau erworbenen Gebäude in Zweibrücker 1a-Lage für den Einzelhandel eröffnet, um Gründern eine Chance zu geben. Die Vermietung der 44 Quadratmeter zu günstigen Konditionen, für nur zwei bis acht Wochen, bei beschränktem Risiko für die Mieter, war angekommen. Aus dem Pop-up-Store im Juni des Zweibrücker Unternehmens Gewürzhandel Schwabe geht nun ein fester Verkauf mit Café hervor, wenige Meter weiter in der Mühlstraße 1 am Schlossplatz. Schwabes „Genussladen“ wird am kommenden Samstag, 4. November, eröffnen. „So war das gedacht und erhofft. Aber wenn ein Unternehmer auch nur für einige Wochen ein Angebot machen will, bereichert das das Angebot des Einzelhandels, bringt Kunden in unsere Innenstadt. Deshalb weiten wir das Konzept, passen aber auch die Konditionen an. Gründungswilligen, die einen Testlauf starten wollen, werden auch künftig bevorzugen“, sagt der Zweibrückens Oberbürgermeister.

Ab dem 4. Dezember wird der an die Räume des Innenstadtkoordinators Lando Clemens angrenzende Laden wieder für zwei Wochen belegt sein. Dann wird eine Mieterin selbsthergestellter Schmuck anbieten, so die Wirtschaftsförderung. Zwischenzeitlich und auch danach wird in Verbindung mit der Stadtbücherei eine Lese-Lounge mit Büchern und Zeitschriften eingerichtet. Besucher können sich auch über Themen der Innenstadtentwicklung informieren, Anregungen geben und ihre Meinung äußern. An Montagvormittagen wird die „Gemeindeschwester“ über Hilfen informieren.

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