Die Wochenend-Meinung RHEINPFALZ Plus Artikel Es ist wichtig, dass die Stadt „e guder Dormann hat“

Julian Dormann, 2017 als Gast in der Sommerredaktion.
Julian Dormann, 2017 als Gast in der Sommerredaktion.

Um Missverständnissen gleich vorzubeugen: Es geht nicht um Handball oder Fußball und denjenigen, der am Ende des Spielfelds Tore verhindern soll. Es geht um die städtischen Finanzen und denjenigen, der für das Zahlenwerk verantwortlich ist. Im Fußball würde er als Regisseur oder Spielgestalter bezeichnet, einer der das Spiel lesen kann, den Überblick behält und strukturiert vorgeht, wenn es mal hektisch wird. Die Rede ist vom städtischen Kämmerer Julian Dormann, der im Jahr 2016 als 38-Jähriger von der Landeskirche Hessen-Nassau zur Stadtverwaltung nach Zweibrücken wechselte. Ablösefrei.

Die Stadt hatte den Umstieg auf die neue Haushaltsführung, die sogenannte Doppik, bis dahin mehr schlecht als recht auf den Weg gebracht. Es fehlten mehrere Jahresabschlüsse, die der neue Kämmerer zusammen mit seiner Truppe nachbearbeiten musste, quasi so nebenbei – zu all den normalen Arbeiten. Das wurde bravourös gemeistert. Dormann versteht es auch, das städtische Zahlenwerk kompetent und klar für den Stadtrat aufzubereiten, zu erläutern und Zusammenhänge für jeden verständlich zu präsentieren. Nachfragen kann er aus dem Stegreif beantworten. Er kennt sich eben bis ins Detail aus. Dormann, der sich ungern in den Vordergrund drängt, genießt nicht nur bei den Stadträten einen ausgezeichneten Ruf.

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