Zweibrücken
Die vielfältige Rolle der Rose: So sieht das Programm des Rosenvereins aus
Mit dem Thema „Das Symbol der Rose im geschichtlichen, politischen und religiösen Kontext“ setzen sich Schülerinnen und Schüler des Helmholtz-Gymnasiums künstlerisch auseinander. Das kündigt Martina Becker an, erste Vorsitzende des Vereins der Rosenfreunde Zweibrücken. Die Ergebnisse sollen in eine Ausstellung im Rosenmuseum fließen, die am Freitag, 17. April, eröffnet wird.
Exponate werden sich laut Becker unter anderem mit dem Flugblatt der Widerstandsgruppe Weiße Rose und der „Aktion Rose“ 1953 in der DDR beschäftigen. Darüber hinaus sei die Gestaltung eines kaleidoskopartigen Rosengartenbuchs und die Fertigung von 365 Stelen mit dem 3D-Drucker geplant. Jede Stele stehe für einen Femizid, einen Frauenmord, am Tag. Die Stelen sollen einen separaten Platz im Garten erhalten.
Neu im Programm: „Café Rosa“
Mit einem Rosenschnittkurs, mehreren Fahrten und der traditionellen „Blauen Stunde“ im November gehen die Rosenfreunde durchs Jahr. „Neu im Programm haben wir einen Kaffeenachmittag, ein ,Café Rosa’ in der Zweibrücker Kaffeemühle“, kündigt Becker an.
Becker ist seit einem Jahr Vorsitzende des rund 100 Mitglieder zählenden Vereins, der im vergangenen Jahr neue Mitglieder gewonnen habe. Ihrer Vorgängerin Hanne Stauch habe man eine Bank im Garten gewidmet „mit Blick auf den Weiher und immer besetzt, wenn man kommt“, erzählt Becker.
„Sehr gut ausgebucht“ seien die Fahrten des Vereins, oft zur Hälfte mit Nicht-Mitgliedern, die ebenfalls Freude an den Ausflugszielen hätten, sagt Becker. Nur eines wünsche man sich: Mehr Präsenz der Rosenkönigin oder des Rosenkönigs für den Verein. Dieses Amt sponsere der Rosenverein jedes Jahr mit 500 Euro.