Zweibrücken RHEINPFALZ Plus Artikel „Die Stadt und ihre Töchter“: Fotograf schenkt Zweibrücken fünf seiner Bilder

Der Fotograf Volkhard Gabriel (Mitte) schenkt der Stadt fünf großformatige Fotografien der Stadt und ihrer Tochtergesellschaften
Der Fotograf Volkhard Gabriel (Mitte) schenkt der Stadt fünf großformatige Fotografien der Stadt und ihrer Tochtergesellschaften, links OB Marold Wosnitza, rechts Beigeordnete Christina Rauch.

Von Kinokreisel bis Rathaus: Fünf Fotomotive von Volkhard Gabriel gehen als Geschenk an die Stadt. Die Bilder sollen als Serie zusammenbleiben.

Volkhard Gabriel, Fotograf aus Maßweiler, hat der Stadt Zweibrücken fünf großformatige Fotos städtischer Gebäude und Einrichtungen vermacht. Am Freitag hat Gabriel die Werke im Format 40 mal 60 Zentimetern im Boulognezimmer gezeigt und übergeben. „Das erste Foto zeigt den Kinokreisel mit dem beleuchteten Lebensbaum. Das habe ich 2012 gemacht mit der Digitalkamera“, erinnert sich der engagierte Fotobegeisterte. 2017 folgte eine Weitwinkel-Architekturaufnahme des Wasser-Hochbehälters auf dem Galgenberg.

Zwei Jahre später stellte er unter anderem diese beiden Fotos beim Art Camp im Möbelhaus Martin aus, in einem Zelt auf dem Parkplatz. Oberbürgermeister Marold Wosnitza waren die beiden Werke aufgefallen, und er sprach Gabriel an: „Wenn du von den anderen beiden Töchtern der Stadt, der Gewobau und dem UBZ, auch noch tolle Fotos hast, das wär’s“, habe der OB, der der damals noch recht frisch im Amt war, zu Gabriel gesagt. Um die architektonisch und fotografisch interessante Rückfassade des Gewobau-Gebäudes mit der Digitalkamera einzufangen, habe er sich dann 2020 „halsbrecherisch“ über die Brüstung des Parkhauses am Schloss gelehnt und so auch das Gewobau-Gebäude aus ungewöhnlicher Perspektive fotografiert. „Gottseidank hat mich keiner gesehen, sonst hätten die Leute gedacht, ich will mir das Leben nehmen“, witzelte Volkhard Gabriel bei der Bildübergabe im Rathaus über die zuweilen nicht ganz ungefährlichen Verrenkungen, die er machen musste für seine Motive.

„Das sind Zweibrücker Bilder, die gehören hierher“

Auch nicht ganz ungefährlich waren die Umstände bei der Aufnahme des UBZ-Gebäudes. Da habe er sich mittags um 12 Uhr mitten auf die Straße gestellt, um mit seinem Ultraweitwinkel-Objektiv das Gebäude in verzerrter Perspektive mit strahlender Sonne abzulichten. Und schließlich fehlte noch ein Foto des Rathauses.

„Das sind Zweibrücker Bilder, die gehören hierher. Und zwar zusammen. Und diese Bilder schenke ich meiner Stadt“, sagte Volkhard Gabriel schließlich. Die Serie der drei auf Schaumplatten aufgezogenen Motive und zwei hinter Acrylglas aufgezogenen Bilder nennt Gabriel „Die Stadt und ihre Töchter“. Der Oberbürgermeister kündigte an, dass die Fotos zusammenbleiben und sehr wahrscheinlich zukünftig das OB-Büro schmücken werden.

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