Zweibrücken Das ist der neue Leiter der Zweibrücker Bundeswehr-Dienststelle
Das Zweibrücker Bundeswehr-Dienstleistungszentrum, einst Standortverwaltung genannt, hat einen neuen Leiter. Am 10. November hat Joachim Schmidt die Amtsleitung übernommen. Zugleich wurde der bisherige Regierungsoberamtsrat zum Regierungsrat ernannt. Der 57-jährige Schmidt führte die Zweibrücker Dienststelle bereits seit März 2024 kommissarisch, als sein Vorgänger Hans-Helmut Lenzen die Leitung der Saarlouiser Berufsberatung („Karrierecenter“) der Bundeswehr übernahm. Früher hatte Schmidt im Dienstleistungszentrum Zweibrücken Erfahrungen als Ausbildungsbeauftragter gesammelt.
Als eine von 42 Ortsbehörden fungiert die Zweibrücker Einrichtung aIs Dienstleister für die Truppe. Dem Bundesamt für Infrastruktur, Umweltschutz und Dienstleistungen der Bundeswehr (BAIUDBw) nachgeordnet, ist die Zweibrücker Dienststelle zuständig für die Standortbereiche Zweibrücken, Lebach, Merzig, Eft-Hellendorf/Saar, Saarlouis, Bad Bergzabern, Germersheim, St. Wendel und künftig Kriegsfeld. Auch der Standortbereich Ramstein mit dem Nato-Hauptquartier Aircom wird vom Dienstleistungszentrum Zweibrücken betreut.
Regional weit gespannter Verantwortungsbereich
Dessen 420 Mitarbeiter betreuen mit einem Finanzvolumen von 90 Millionen Euro unter anderem am Standort Zweibrücken das Fallschirmjägerregiment 26, in Lebach die Luftlande-Aufklärungskompanie 260 sowie die Fernmeldekompanie Eurocorps, in Merzig Teile des Fallschirmjägerregiments 26 sowie eine Kompanie der Feldjäger. Zuständig ist man auch für das Munitionsversorgungszentrum Süd und die Bundeswehr-Feuerwehr in Eft-Hellendorf sowie in Saarlouis für die Luftlandebrigade 1 und das Landeskommando Saarland. Zudem zählen das Bundeswehr-Elektronikzentrum Bad Bergzabern, das Ausbildungsbataillon der Luftwaffe in Germersheim sowie das Heeresinstandsetzungs-Logistikwerk (HIL GmbH) in St. Wendel zum Verantwortungsbereich der Zweibrücker.