Zweibrücken Bund soll Geld locker machen für Zweibrücker Bäder
Die beiden Zweibrücker Freizeitbäder müssen saniert werden. Zusammen würde das rund 39 Millionen Euro kosten. Diese Summe errechnete eine von den Stadtwerken als Betreiber der beiden Bäder beauftragte Beraterfirma. Der Stadtrat hat am Mittwoch zugestimmt, dass für die Sanierung des Hallenbads und des Freibads Fördergeld aus dem Bundesprogramm „Sanierung kommunaler Sportstätten“ beantragt wird. In der Machbarkeitsstudie zu den technischen und wirtschaftlichen Voraussetzungen für die Sanierung der beiden Bäder wurden einige Mängel festgestellt. So sind beim 1974 gebauten Hallenbad die Fassade und das Dach beschädigt und energetisch veraltet. In den Becken lösen sich Fliesen, einigen Betonteilen setzen Chlorid und Kalziumkarbonat zu. Das Hallenbad ist nicht barrierefrei, die Haustechnik entspricht nicht mehr den Sicherheitsstandards. Im über 60 Jahre alten Freibad haben laut Studie die Becken Risse. Auch hier ist die Technik veraltet. Die weitläufige Anlage erschwere die Aufsicht und führe überdies zu langen Wegen bei den Versorgungsleitungen. Die beauftragten Experten empfehlen für die Erneuerung der Freibadbecken eine Pfahlgründung mit Betonsäulen plus Auftriebssicherung durch Eigengewicht.