Zweibrücken Auf Zweibrücker Weihnachtsmarkt trüben Preise nicht den Spaß

Stimmungsvoller Mittwochabend: Der Zweibrücker Weihnachtsmarkt 2023 ist eröffnet.
Stimmungsvoller Mittwochabend: Der Zweibrücker Weihnachtsmarkt 2023 ist eröffnet.

Der Zweibrücker Weihnachtsmarkt ist eröffnet. Die RHEINPFALZ hat sich nach den Preisen für Glühwein und Bratwürste erkundigt.

Am späten Mittwochnachmittag wurde der Zweibrücker Weihnachtsmarkt eröffnet. Zeitgleich ehrte, verpflichtete und beförderte die Stadtspitze im Sitzungssaal des Rathauses eine größere Schar verdienter Feuerwehrleute. Diese marschierten anschließend mit Fackeln durch die Fußgängerzone zum Weihnachtsmarkt.

An dieser Stelle finden Sie Umfragen von Opinary.

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Dem Zug der Wehrleute beim Feuerwehr-Ehrentag schlossen sich Nikoläuse, Bambinis und die Jugendwehr an sowie die Stadtkapelle und die Hundestaffel. Aus dem stimmungsvollen Umzug heraus wurden Schoko-Nikoläuse an die Kinder verteilt. Die Bambiniwehr hatte in diesem Jahr erstmals sichere Kunststoffleuchten in Fackelform bekommen, während die „Großen“ ab der Jugendfeuerwehr aufwärts mit echten Bienenwachsfackeln unterwegs waren. Bis zum Alexanderplatz, wo sich die Feuerwehrleute unter die „zivilen“ Weihnachtsmarktbesucher mischten.

Strom- und Nebenkosten teils massiv gestiegen

Wo andernorts über erhöhte Glühwein- und Bratwurstpreise diskutiert wird, die den Weihnachtsmarktbesuch zum teuren Spaß machen, sind die gut 50 Standbetreiber in Zweibrücken preislich auf dem Boden geblieben. Wie Veranstalter Heiko Saberatzky von der Kontrastbühne versichert, gibt es keine größeren Aufschläge gegenüber dem Vorjahr. Und das, obwohl sowohl die Strom- als auch die Nebenkosten teils massiv gestiegen seien und die Gema viel mehr Geld verlange als noch 2022. Stark angestiegen sind nach Saberatzkys Worten die Mietpreise für die Stromverteiler der Stadt. „Die sind sehr wartungsintensiv.“ Die Standgebühren für die Marktbeschicker seien hingegen nur moderat erhöht worden.

Fackelzug der Feuerwehr durch die Fußgängerzone.
Fackelzug der Feuerwehr durch die Fußgängerzone.

„Käsewurst vier Euro“ steht auf dem Schild eines Verkaufswagens auf dem Alexanderplatz, das Frikadellenbrötchen kostet fünf Euro. Falafel mit Hummus und Gemüse gibt’s für acht Euro. „Der Salat ist halt teuer“, erklärt der Standbetreiber auf Nachfrage. Geht noch.

Glühwein kostet im Schnitt drei Euro

Die Glühweinpreise bleiben unverändert bei durchschnittlich drei Euro pro Tasse. Spezialitäten wie Kirsch- oder Winzerglühwein kosten ein wenig mehr. Sind aber auch nicht teurer als vor einem Jahr. Der Kinderpunsch ist alkoholfrei und fast überall für zwei Euro zu haben. Eine Fahrt mit dem Kinderkarussell kostet 2,50 Euro. Auch wenn die eigene Kindheitserinnerung einem irgendwie weismacht, dass eine Runde früher länger gedauert hat. Trotzdem ist das nicht überteuert.

Als das Bläserensemble der städtischen Herzog-Christian-Musikschule auf der Bühne den Weihnachtsmarkt eröffnete, waren die Stände bereits sehr gut besucht. Von Kauf- oder gar Genusszurückhaltung keine Spur. Kaum jemand war zu sehen, der keine Tasse in der Hand hielt.

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