Handball RHEINPFALZ Plus Artikel 23:31 – an Zweibrücker SV-Damen läuft das Spiel völlig vorbei

Vergeblich: SV-Spielerin Jasmina Zimmermann (links) versucht ihr Glück gegen Sophie Hugger.
Vergeblich: SV-Spielerin Jasmina Zimmermann (links) versucht ihr Glück gegen Sophie Hugger.

Eine kollektive Auszeit nahmen sich am Sonntag die Oberliga-Damen des SV 64 Zweibrücken. Das Handball-Einmaleins hatten sie im Spiel gegen die SF Budenheim über weite Strecken scheinbar vergessen. Die Konsequenz war eine 23:31 (12:15)-Niederlage gegen den Tabellennachbarn.

Dass das 1:0 durch Carla Schurich für Budenheim zur Blaupause für das gesamte Spiel werden sollte, hätte in der ersten Minute niemand erwartet. Per Gegenstoß traf die Budenheimerin – und in den folgenden 60 Minuten sollten sich Annalena Zahm und Daphne Huber gefühlt im Minutentakt frei vor ihrem Tor auftauchenden Gästespielerinnen gegenübersehen. Ausgekontert – mit diesem Wort ließ sich das aus SV-Sicht beschreiben. Annalena Frank noch zum 1:1, dann wieder Schurich, die auch von Rechtsaußen traf, wie sie wollte. Und schließlich eine Situation, die auch prägend war: Wurf Janine Baus, Michelle Nicolay im Budenheimer Tor hielt und wehrte auch den Nachwurf von Hanna Müller ab. Zwei weitere Großchancen verballerten die Zweibrückerinnen, noch zweimal Schurich von Rechtsaußen und zwei weitere Budenheimer Tempogegenstöße, dazwischen ein Treffer von Müller vom Kreis: Nach zehn Minuten führten die Gäste 6:3.

Keine guten Lösungen gegen Budenheimer Deckung gefunden

SV-Trainer Rüdiger Lydorf nahm eine Auszeit. Aber prompt wieder Ballverlust und Schurich zum 7:3. Die Zweibrückerinnen fanden keine Sicherheit im Spiel. An den Leistungsträgerinnen lief die Partie völlig vorbei. Die auf SF-Seite vorgezogen deckende Carina Oberborbeck wurde ein ums andere Mal zur Endstation für schlecht getimte SV-Zuspiele. Dass sie das viel besser lösen können, hat das junge SV-Team schon bewiesen. „Wir haben zu keinem Zeitpunkt gute Lösungen gegen die Deckung gefunden“, bilanzierte SV-Coach Lydorf.

Kurz nach der Pause verkürzte Nadine Zellmer, die aushalf (14:15). Es glomm ein kleine Hoffnungsschimmer, dass gegen die alles andere als übermächtigen Budenheimerinnen noch was gehen könnte. Die Ausgleichschance wurde nicht genutzt, und in der Folge marschierte wieder Budenheim. „Jeder Fehler wurde bestraft“, analysierte Lydorf.

So spielten sie

SV 64 Zweibrücken: Zahm, Huber (ab 31.) - Baus (7/1), Dzialoszynski (4), Frank (7) - Bullacher, Zimmermann - Müller (1) – Hilz (2), Zellmer (2).

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