Saarbrücken 20-Jähriger eine Woche nach Unfall gestorben
Eine Woche, nachdem der 20-jährige Fußgänger in Saarbrücken Anfang Mai von einem Auto erfasst worden war, ist der junge Mann gestorben. Das teilt die Polizei mit. Schon einen Tag nach dem Unfall hatte ein Polizeisprecher gegenüber der RHEINPFALZ von „Lebensgefahr“ gesprochen und seinen „kritischen Zustand“ mitgeteilt. Am Samstagmorgen sei er gestorben. Zuvor hätten die Ärzte knapp eine Woche lang um sein Leben gekämpft. Der 20-jährige Saarbrücker wollte laut Polizei gerade die Mainzer Straße nahe des Edeka-Marktes überqueren, als er von einem Auto erfasst worden war. Am Steuer des Autos saß laut Polizei ein 21-jähriger Mann, der ebenfalls in Saarbrücken wohnen soll. Der Wagen, ein 3er-BMW, soll den jungen Mann frontal erfasst, aufgeladen und dann auf die Straße geschleudert haben. Passanten hätten Erste Hilfe geleistet, bis der Rettungsdienst ihn in ein Saarbrücker Krankenhaus bringen konnte. Die Staatsanwaltschaft hat nun die Ermittlungen übernommen. Es gehe um den Verdacht der fahrlässigen Tötung, der sich gegen den 21-jährigen Autofahrer richte. Laut Polizeisprecher war direkt nach dem Unfall am Abend des 3. Mai ein Gutachten beauftragt worden, dessen Ergebnisse jedoch noch nicht vorliegen. Mithilfe des Gutachtens soll geklärt werden, ob der Unfall vermeidbar gewesen wäre. Auch die Frage, wie schnell der Autofahrer unterwegs war, soll das Gutachten beantworten.