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Donnerstag, 14. März 2019 - 21:11 Uhr Drucken

Zweibrücken-Ticker

Zweibrücken: Kundgebungen zum Gedenktag 14. März bleiben friedlich [mit Bildergalerie]

Trotz strömenden Regens: 130 Menschen kamen zur mahnenden Gedenkveranstaltung des Jahrestags der Zerstörung Zweibrückens am 14. März 1945. Foto: Moschel

Trotz strömenden Regens: 130 Menschen kamen zur mahnenden Gedenkveranstaltung des Jahrestags der Zerstörung Zweibrückens am 14. März 1945. Foto: Moschel

Kalter Regen konnte sie nicht abhalten: 130 Menschen trafen sich am Donnerstagabend zur mahnenden Gedenkveranstaltung des Bündnisses buntes Zweibrücken aus Anlass des Jahrestages der Bombardierung Zweibrückens auf dem Alexanderplatz. Der 14. März 1945 habe großes Leid gebracht. Leid, das zuvor von Deutschland über die Welt gebracht wurde, sagte Oberbürgermeister Marold Wosnitza in seiner Rede.

OB: Welt wusste sich nicht anders zu helfen



Bei einem schweren Bombenangriff starben vor 74 Jahren 211 Menschen, die Stadt wurde nahezu ausgelöscht. Man stehe hier, sagte der OB am Donnerstag, weil man vom Damals fürs Heute lernen müsse. Unendliches Leid sei vom Nationalsozialismus, von deutschem Boden, ausgegangen. Die Zerstörung auch Zweibrückens sei eine Reaktion gewesen. Eine Reaktion der Welt, die sich nicht anders zu helfen wusst, Deutschland zu stoppen, sagte Wosnitza. Das wüssten aber nicht alle, spielte er an auf die zeitgleich auf dem Schlossplatz stattfindende Veranstaltung von knapp 20 Aktivisten des sogenannten Nationalen Widerstandes Zweibrücken.

„Vehement gegen Rechts stellen“



Man müsse sich deshalb auch heute friedlich, aber vehement gegen die pervertierte Sicht von Rechtsextremisten stellen, so Zweibrückens Oberbürgermeister. Die mit starken Kräften anwesende Polizei meldete am Abend: Außer einer schnell aufzulösenden Blockade von Demonstranten, die den Rundgang der Rechten durch die Innenstadt stoppen wollten, sei es zu keinem besonderen Vorkommnis gekommen. |cps

 

 

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