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Freitag, 24. Mai 2019 Drucken

Zweibrücken

Zweibrücken: 28-Jährige fordert Körner heraus

Der FWG-Mann will sein Amt nach anderthalb Jahren aber nicht hergeben

Von Georg Altherr

Thomas Körner, FWG

Thomas Körner, FWG (Archivfoto: frei)

Lisa Obenauer, SPD

Lisa Obenauer, SPD (Archivfotos: frei)

Vor fünf Jahren noch war Thomas Körner der Herausforderer. Nun, da er selbst regiert, sieht er sich selbst herausgefordert – von einer jungen Frau. Die Ortsvorsteherwahl von Wattweiler verspricht somit Spannung.

Der Techniker Thomas Körner, gerade 55 Jahre alt geworden, kam vor anderthalb Jahren überraschend ins Amt. Reinhard Kunze (CDU), gegen den er 2014 noch unterlegen war, hatte sein Amt verärgert niedergelegt. Körner, der für die Freien Wähler antrat, schlug den CDU-Kandidaten Harald Nentwig klar und beendete damit die 13-jährige CDU-Vorherrschaft in Wattweiler, die ihrerseits 2004 die SPD von der Macht verdrängt hatte.

Dieses Mal stellt die CDU gar keinen Kandidaten für das Amt des Dorfvorstehers. Dafür tritt die SPD, die lange nicht Flagge zeigte, überraschend wieder auf den Plan. Mit der 28 Jahre alten Lisa Obenauer versuchen die Sozialdemokraten das Wattweiler Rathaus zurückzuerobern. Die junge Frau hat nach eigenen Angaben einen Bachelor in Umwelt- und Biogeografie gemacht.

 

Kandidaten Ortsbeirat

—SPD: Lisa Obenauer, Klaus Ziegenbein, Rainer Schmidt, Sascha Ley, Matthias Michel, Herbert Feß, Marcus Gaub, Michael Schlachter.

—CDU: Harald Nentwig, Reinhard Kunze, Aribert Miesel, Josef Schmidt, Ingo Simon, Alfred Mörz, Herbert Muth, Harald Fuhrmann, Edmund Brand.

—FWG: Thomas Körner, Gabriele Heilmann, Hartmut Leiner, Udo Brünisholz, Kisten Gattinger-Nagel, Dieter Becker, Thomas Klein, Nico Heilmann, Wolfgang Blum, Thomas Linse, Heiko Brünisholz, Niklas Körner, Herbert Brünisholz. |Archivfotos: 2 frei

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