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Mittwoch, 09. Januar 2019 Drucken

Zweibrücken: Lokalsport

„Wir wollen noch Rang zwei erreichen“

Interview: Johannes Wessela, Vorsitzender des Squash-Bundesligisten SC Güdingen, über Play-off-Hoffnungen und große Ziele

Nils Kempf vom Squash-Bundesligisten SC Güdingen in der Heim-Partie gegen den SC Monopol Frankfurt Anfang November des Vorjahres, die Güdingen locker gewann. Am Samstag wollen Kempf und seine Kollegen auch das Heimspiel gegen den Königsbrunner SC siegreich gestalten.

Nils Kempf vom Squash-Bundesligisten SC Güdingen in der Heim-Partie gegen den SC Monopol Frankfurt Anfang November des Vorjahres, die Güdingen locker gewann. Am Samstag wollen Kempf und seine Kollegen auch das Heimspiel gegen den Königsbrunner SC siegreich gestalten. ( Archivfoto: Moschel)

Johannes Wessela, Vorsitzender des SC Güdingen.

Johannes Wessela, Vorsitzender des SC Güdingen. ( Foto: frei)

«Zweibrücken.» Der Squashclub Güdingen hat sich nach drei Jahren in der Bundesliga (Gruppe Süd) etabliert, belegt in der Zwischentabelle nach acht von 14 Spieltagen Position drei. Im Interview spricht der Vorsitzende Johannes Wessela über das bisherige Abschneiden in der Saison, die Zielsetzung für die restlichen Partien der Spielzeit und über die Ziele für die Zukunft.

Herr Wessela, wie bewerten Sie den Verlauf der aktuellen Bundesligasaison? Und was erwarten Sie noch für den Rest der Runde, die am kommenden Samstag (14 Uhr, Tennis- und Squasharena Zweibrücken) mit einem Heimspiel gegen den Königsbrunner SC weitergeht?

Mit den bislang erreichten 13 Punkten bin ich ganz zufrieden. Ich wäre noch zufriedener, wenn da nicht der aus unserer Sicht rabenschwarze erste Spieltag mit den beiden nicht eingeplanten Niederlagen gegen Kempten und den Königsbrunner SC gewesen wäre. So haben wir aktuell fünf Punkte Rückstand auf den Tabellenzweiten, die Squash-Insel Stuttgart. Doch wir gehen optimistisch in die abschließenden sechs Spiele dieser Runde. Wir wollen alles versuchen, um Platz zwei, der ja zur Teilnahme an den Play-offs um die deutsche Meisterschaft berechtigt, noch zu erreichen.

 

Wie sieht die Kaderzusammensetzung und die Zielsetzung für diese sechs Partien aus?

Wir werden am Wochenende eine starke Mannschaft in den Court schicken, damit wir am Samstag gegen den Königsbrunner SC gewinnen können, um dann am Sonntag motiviert zum vorentscheidenden Spiel nach Stuttgart zu reisen. Die Mannschaftsaufstellung, die ich schon weiß, kann ich noch nicht nennen, denn die Gegner lesen ja auch Zeitung – und würden dann darauf reagieren können. Sollten wir die beiden Partien am Wochenende gewinnen, würden wir den Abstand auf Stuttgart verkürzen, müssten aber dennoch in den kommenden Spielen auf einen Ausrutscher der Stuttgarter hoffen.

Wie zufrieden sind Sie bislang mit dem Zuschauerzuspruch und der Präsenz des Fernsehens ?

Im Zuschauerranking steht der SC Güdingen bundesweit hinter Hamburg, Krefeld und Paderborn auf Platz vier. Es kommen immer mehr squashbegeisterte Fans nach Zweibrücken. Auch aus dem benachbarten Frankreich, denn mit Sebastian Bonmalais haben wir einen französischen Spitzenspieler in unseren Reihen, der schon zweimal im Einsatz war. Das saarländische Fernsehen war auch schon vor Ort, hat über unsere Spiele in der Sendung Sportarena berichtet. Für die Zukunft hoffe ich auch mal auf die Präsenz des SWR-Fernsehens, schließlich spielen wir ja in Rheinland-Pfalz.

 

Welche Spieler sollen in der kommenden Spielzeit für den SC Güdingen spielen?

Obwohl die Saison ja noch nicht zu Ende ist, schauen wir natürlich jetzt schon nach vorne, wollen mit unseren derzeitigen Spitzenspielern verlängern. Bei der Ausschau nach einem deutschen Spitzenspieler sind wir inzwischen auch fündig geworden, haben einen Akteur für die kommenden zwei Jahre verpflichtet. Den Namen kann ich allerdings erst nach der aktuellen Runde nennen, weil der Spieler aktuell noch bei einem Konkurrenten unter Vertrag steht.

 

Wie sieht es mit der Nachwuchsförderung aus?

Wir wollen in den kommenden Jahren unsere Mannschaft nach und nach verjüngen. In unserem Bundesliga-Perspektivteam, in dem junge Nachwuchskräfte gefördert werden, wachsen momentan mit Nathan Masset (14 Jahre) und Sean Thrill (16) zwei jugendliche Spieler heran, die zur Zeit bei internationalen Turnieren, unter anderem in Birmingham und Boston, spielen und dort Erfahrungen sammeln. In der nächsten Saison werden beide Spieler fest zum Stamm der ersten Mannschaft des SC Güdingen gehören. | Interview: Roland Schreiber

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