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Donnerstag, 12. September 2019 - 12:26 Uhr Drucken

Zweibrücken-Ticker

Vater erstochen: Zweibrücker Staatsanwaltschaft hält Beschuldigten für schuldunfähig

Tatort Wilhelmstraße: Am 25. April soll der 23-Jährige seinen Vater erstochen haben.

Tatort Wilhelmstraße: Am 25. April soll der 23-Jährige seinen Vater erstochen haben. ( Foto: Moschel)

Die Zweibrücker Staatsanwaltschaft geht davon aus, dass der 23-Jährige, der am 25. April in der gemeinsamen Wohnung in der Wilhelmstraße seinen Vater erstochen haben soll, zur Tatzeit schuldunfähig war. Die Staatsanwaltschaft hat beim Zweibrücker Landgericht eine sogenannte Antragsschrift im Sicherungsverfahren gegen den Beschuldigten eingereicht. Die Staatsanwaltschaft geht davon aus, dass der 23-Jährige wegen einer psychischen Erkrankung „für die Tat im strafrechtlichen Sinne nicht bestraft werden kann“, sagte die Leitende Oberstaatsanwältin Iris Weingardt am Donnerstag auf Nachfrage der RHEINPFALZ. Ziel des eingereichten Antrags ist, den jungen Mann weiterhin in einer forensischen Psychiatrie unterzubringen. Der 23-Jährige soll seinen 51 Jahre alten Vater mit einem Messerstich in den Nacken getötet haben.

|hlr

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