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Montag, 14. Januar 2019 Drucken

Zweibrücken: Lokalsport

Mit Ziehharmonika-Effekt

Eishockey: EHC Zweibrücken gewinnt enges Regionalligaspiel gegen Eppelheim mit 7:6 nach Penaltyschießen

Von Andreas Blatt

Die Zweibrücker jubeln über den Treffer zum 4:2 durch Fabian Fellhauer (Zweiter von rechts).

Die Zweibrücker jubeln über den Treffer zum 4:2 durch Fabian Fellhauer (Zweiter von rechts). ( Foto: Moschel)

«Zweibrücken.» Der EHC Zweibrücken hat sein Heimspiel in der Zweibrücker Eishalle gegen den EC Eppelheim gestern Abend gewonnen. Die „Hornets“ siegten in der Eishockey-Regionalliga mit 7:6 (3:1, 2:2, 1:3, 1:0) nach Penaltyschießen gegen die Nordbadener.

Daniel Radke versenkte den entscheidenden Penalty im Tor der Gäste und sorgte damit für den Sieg der Zweibrücker.

Einen Sieg, den die Gastgeber in der regulären Spielzeit hätten unter Dach und Fach bringen müssen. Beim Stand von 6:5 verfehlte Maximilian Dörr bei einem Konter das leere Gäste-Tor. Wenige Sekunden später traf Lukas Sawicki zum 6:6 – was Penaltyschießen bedeutete. „Wir müssen das siebte Tor machen, darüber ärgere ich mich ein bisschen“, sagte Zweibrückens Trainer Terry Trenholm.

Der EHC Zweibrücken erwischte einen guten Start in die Partie und ging bereits in der dritten Minute in Führung. Thomas Vodicka, zum ersten Mal in dieser Saison in der ersten Reihe (zusammen mit Fellhauer und Radke) aufgeboten, traf mit einem Schlagschuss unter die Latte. Der Treffer war zugleich sein erstes Saisontor. Zweibrücken blieb nach der Führung am Drücker, nach neun Minuten erzielte Fabian Fellhauer, der an fünf der sechs Zweibrücker Treffer beteiligt war, das 2:0. Eppelheims Torwart Marcel Kappes, ein Ex-Zweibrücker, der überraschend den Vorzug vor dem US-Amerikaner Jeromy Semtner erhalten hatte, sah in dieser Szene nicht gut aus. Die Gastgeber hatte das Spiel eigentlich im Griff, spielten in der Abwehr sehr diszipliniert. Aus dem Nichts fiel dann der Treffer zum 1:2 durch Sawicki (13.). Eppelheim hätte anschließend durch Dominik Deuring, der frei vor dem Tor war, sogar ausgleichen können. Dann traf Marco Trenholm kurz vor Ende des Drittels zum 3:1 (19.).

Im zweiten Drittel eines sehr schnellen Spiels ging es, was das Toreschießen und damit den EHC-Vorsprung betrifft, weiter wie zuvor im Ziehharmonika-Effekt: Eppelheim verkürzte durch Pfenning (27.) und Sawicki (33.) zweimal auf einen Treffer Rückstand, Zweibrücken baute den Vorsprung jeweils wieder auf zwei Tore Differenz aus. Für die „Hornets“ trafen im zweiten Drittel Fellhauer mit seinem zweiten Tor des Abends (31.), als Kappes einen Vodicka-Schlagschuss nur abprallen lassen ließ, und Radke (34.), der nach einer Fellhauer-Vorlage vollstreckte.

Zweibrücken zeigte im Mitteldrittel nicht mehr die Souveränität des Anfangsabschnittes und war Eppelheim nun unterlegen. Die Gäste hätten durchaus mehr als zwei Treffer erzielen können, agierten vor allem in Überzahl stark. „Es war das erwartet schwere Spiel, auch weil Eppelheim vier Reihen zur Verfügung hatte“, sagte Trainer Trenholm.

Im Schlussdrittel traf Dech für die Gäste zum 4:5 (46.). Nur elf Sekunden später erzielte Radke mit seinem zweiten Treffer das 6:4. Zweieinhalb Minuten vor dem Ende verkürzte Sawicki dann auf 5:6, ehe der Eppelheimer Stürmer 36 Sekunden vor dem Ende den Ausgleich erzielte.

So spielten Sie

EHC Zweibrücken:

Sebastian Trenholm, Teucke (n.e.) - Zvonik, Stokowski; Essig, Brüstle; Wendland, Ehrhardt; Hoffmann - Vodicka, Radke, Fellhauer; Marco Trenholm, Lingenfelser, Dörr; Nunold, Werth, Neumann; Spenler

EC Eppelheim:

Kappes, Semtner (n.e.) - Artmann, Dech; Ackermann, Bohr; Jacobaschke, Pfister; Brenner, Haas - Pfenning, Deuring, Bruns; Semlow, Sauer, Sawicki; Striepeke, Schade, Wilts; Gottschalk, Andreou, Rausch

Tore:

1:0 Vodicka (3.), 2:0 Fellhauer (9.), 2:1 Sawicki (13.), 3:1 Marco Trenholm (19.), 3:2 Pfenning (27.), 4:2 Fellhauer (31.), 4:3 Sawicki (33.), 5:3 Radke (34.), 5:4 Dech (46.), 6:4 Radke (46.), 6:5 Sawicki (58.), 6:6 Sawicki (60.), 7:6 Radke (Penaltyschießen) - Strafzeiten:

6 Minuten für Zweibrücken - 0 Minuten für Eppelheim - Beste Spieler:

Fellhauer, Vodicka, Zvonik - Sawicki, Pfenning, Deuring - Zuschauer:

759 - Schiedsrichter:

Eberl (Diez-Limburg).

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