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Mittwoch, 16. Januar 2019 Drucken

Zweibrücken

Kein Sprengsatz im Oberlandesgericht

Unbekannter verschickt Bombendrohung per E-Mail

Gestern gegen 9 Uhr kam die Polizei mit Blaulicht und Martinshorn vor dem Oberlandesgericht an.

Gestern gegen 9 Uhr kam die Polizei mit Blaulicht und Martinshorn vor dem Oberlandesgericht an. ( Foto: nzg)

Polizeieinsatz im Pfälzischen Oberlandesgericht (OLG). Ein Unbekannter hatte in der Nacht zu Dienstag per E-Mail mitgeteilt, im Gebäude eine Bombe platziert zu haben. Die Polizei durchsuchte das Justizgebäude mit einem Sprengstoffspürhund. Wenig später wurde Entwarnung gegeben – ein Sprengsatz wurde nicht gefunden.

Mit Martinshorn und Blaulicht erreichte die Polizei gestern gegen 9 Uhr das OLG. In der Nacht auf Dienstag hatte ein Unbekannter in einer E-Mail mitgeteilt, eine Bombe im Gebäude platziert zu haben, die gestern explodieren sollte, so die Leitende Oberstaatsanwältin Iris Weingardt auf Anfrage.

Die Polizei habe das Gebäude gesichert und dann mit einem Sprengstoffspürhund alle Räume durchsucht. „Dabei konnte kein Sprengstoff gefunden werden und keine Auffälligkeiten festgestellt werden“, so Weingardt weiter. Während des Einsatzes konnten alle Personen im Gebäude bleiben.

„Ein möglicher Zusammenhang zu den derzeit bundesweit gestreuten Mails mit Bombendrohungen an Gerichte wird überprüft“, so Weingardt. In Rheinland-Pfalz wurden nach Auskunft des Landeskriminalamtes keine weiteren Gerichte bedroht. Medien berichteten gestern über Bombendrohungen gegen Justizgebäude in Bamberg und Nürnberg. Vergangenen Freitag wurde das Landgericht Saarbrücken wegen einer Bombendrohung kurzzeitig gesperrt. |hlr

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