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Donnerstag, 17. Januar 2019 Drucken

Zweibrücken Land

„In der Pflege neue Wege gehen“

Pirmasens: Silvia Bach neue Leiterin der Sparte „Wohnen und Pflege“ bei Diakonie

Von Birgit Oster

Die gelernte Krankenschwester und studierte Pflege-Managerin Silvia Bach war zuletzt beim DRK in der Eifel als Bereichsleiterin tätig.

Die gelernte Krankenschwester und studierte Pflege-Managerin Silvia Bach war zuletzt beim DRK in der Eifel als Bereichsleiterin tätig. ( Foto: Oster)

Silvia Bach verantwortet seit 1. Januar den Geschäftsbereich „Wohnen und Pflege“ im Diakonie-Zentrum in Pirmasens. Dazu gehören die Altenpflegeheime Bethanien (Pirmasens), Bethesda (Thaleischweiler) und Haus Sarepta (Contwig) sowie das Hospiz (Haus Magdalena). Sie tritt die Nachfolge von Martina Sand an, die Ende vergangenen Jahres das Diakonie-Zentrum verlassen hat.

Seit November ist Silvia Bach in Pirmasens angestellt. So konnte sie eine kurze Einarbeitung und Übergabe von ihrer Vorgängerin erhalten. „Das ist sehr luxuriös und durchaus nicht selbstverständlich“, erzählt sie. Noch ist die 56-Jährige dabei, sich einen Überblick über ihren Verantwortungsbereich zu verschaffen.

Die unterschiedlichen Segmente des Diakonie-Angebots, von der ambulanten bis zur stationären Pflege bis hin zum Hospiz, hätten den Reiz der ausgeschriebenen Stelle für sie ausgemacht, erzählt die gelernte Krankenschwester. Ihre neue Aufgabe sieht sie durchaus als „fachliche Herausforderung“. Es gelte, neue Wege in der Pflege zu gehen und die bestehenden Angebote zu ergänzen oder weiter zu denken, erklärt sie.

„Wichtig ist, eher Trends zu setzen als ihnen zu folgen“, sagt Bach. Diese Einstellung teile das Management des Diakoniezentrums, das sei ihr sehr wichtig. Zudem sei das Diakonie-Zentrum ein eher kleiner Träger, bei dem die Wege kurz seien. Den Ausschlag für ihren Stellenwechsel habe außerdem die Tatsache gegeben, dass die Mitarbeiter-Fluktuation im Pirmasenser Diakoniezentrum gering sei und ihr bei der neuen Aufgabe viele langjährige, gut ausgebildete Fachkräfte zur Seite stünden. „Das gibt mir ein gutes Gefühl“, meint Silvia Bach. Dennoch wisse sie, dass es immer schwerer werde, Mitarbeiter mit Qualifikation, Talent und Neigung für die Berufe in der Altenpflege zu finden.

Silvia Bach hatte ursprünglich eine Ausbildung als Krankenpflegerin absolviert, später Physik studiert und dann ein Studium im Pflege-Management abgeschlossen. Während ihrer Studienzeit habe sie immer weiter gearbeitet, betont sie. Nach dem Studiums sei für sie schnell klar gewesen, dass ihr Weg in die Altenpflege gehen solle. „Hier ist es noch die eigentliche Pflege, die im Vordergrund steht“, nennt sie ihr Motiv. Nach einigen Stationen war sie zuletzt beim Roten Kreuz in der Eifel als Bereichsleiterin tätig.

Die geplante Erweiterung des Hospizes und ein weiterer Stützpunkt in Zweibrücken seien wichtige Projekte, die es weiter anzutreiben gelte. „Ich werde versuchen, die Balance zu finden zwischen Tagesgeschäft und den weiteren Zukunftsplänen der Diakonie“, formuliert Bach. Erholung vom Beruf findet die Mutter einer erwachsenen Tochter beim Sport, Lesen und Reisen und im Freundeskreis.

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