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Montag, 29. April 2019 Drucken

Zweibrücken Land

Für Grundschule kämpfen

Bottenbach: Klaus Weber will sich für Familien, Schule und Kindergarten einsetzen

Von Bernd Danner

Klaus Weber

Klaus Weber ( Foto: Bernd Danner )

„Es zeichnete sich schon lange ab, dass Ortsbürgermeister Helmut Schmitt nach zehn Amtsjahren mit 74 Jahren nicht erneut als Bürgermeisterkandidat zur Verfügung steht. Da ich in dieser Zeit sein Vertreter war, stand für mich und meine Familie schon lange fest, dass ich mich zur Wahl stelle, um die Arbeit des letzten Jahrzehnts als neuer Bottenbacher Bürgermeister fortzuführen“, erklärt Klaus Weber, warum er in seiner Gemeinde für das Bürgermeisteramt kandidiert.

Der 48-jährige CDU-ler verzichtet bewusst auf Wahlplakate, denn als „waschechter Bottenbacher“ hat er einen hohen Bekanntheitsgrad. Er ist ohne Gegenkandidat, führt keinen großen Wahlkampf und bringt lediglich ein Flugblatt unter die Leute. Darin wird sich der dreifache Familienvater vorstellen sowie Aufgaben und Ziele benennen, die von ihm, der neuen Gemeindeführung und dem neuen Ortsgemeinderat in den nächsten fünf Jahren erreicht werden wollen.

Die Dorfgemeinschaft bezeichnet Weber bereits jetzt als gut, eine Stärkung könne allerdings auch nicht schaden. Daran wolle er arbeiten. Zusammen mit den Vereinen will er die Gemeinschaft und den Ort nach vorne bringen. Dazu zählt für ihn die ständige Teilnahme am Wettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft“, wo man 2017 als Sieger im Kreis bis in den Landesentscheid kam und dort die Bronzemedaille holte.

Weber, der bei der in der Finanzverwaltung des Kreises arbeitet, ist bereits seit 20 Jahren Mitglied im Ortsgemeinderat – in den ersten zehn Jahre als Fraktionsvorsitzender der CDU. Weber macht sich stark für die Erhaltung der Lebens- und Wohnqualität. Nachdem die Gemeinde selbst keine eigenen Bauplätze mehr hat, besitzt die Ausweisung und Erschließung eines weiteren Neubaugebietes oberste Priorität. Dazu will er Bürger- und Einwohnerversammlungen organisieren. Als kommunikativer Mensch hält er viel von einer Dorfmoderation. Im Gespräch und Austausch mit den Bürgern wird es ihm besonders um junge Familien gehen. Keine Frage, dass es jede mögliche Unterstützung geben werde, um den Grundschulstandort Bottenbach, aber auch den evangelischen Kindergarten, zu erhalten. Er sichert auch die Beibehaltung der wöchentlichen Ortsbürgermeistersprechstunden zu, die bis dato gut angenommen würden. Für notwendig hält er zukünftig die Anpassung des Friedhofs an die heutigen Bedürfnisse.

Mit der evangelischen Kirchengemeinde ist Weber, der den Verwaltungsberuf von der Pike auf erlernt hat, besonders verbunden. Seit Jahrzehnten ist er der Organist in den Kirchen in Großsteinhausen und Bottenbach, singt im einheimischen Chor der Eintracht sowie im Verwaltungschor der Kreisverwaltung. Er ist seit zehn Jahren Presbyter und hat weitere Ehrenämter. Derzeit ist er seit dem Vorjahr Vorsitzender der Dorfgemeinschaft und seit 18 Jahren Schatzmeister beim Sportverein. Wenn er neben der Familie noch Freiräume hat, fährt er Mountainbike und widmet sich seinen Oldtimer-Traktoren. Zudem gehört er der Interessengemeinschaft der Schlepperfreunde Bottenbach an. Wichtig für ihn ist weiterhin die Beibehaltung des „Bottenbacher Jugendtreffs“ im Dorfgemeinschaftshaus. Die Arbeit im Jugendtreff gelte es, nach Möglichkeit, noch auszubauen. Auf die Unterstützung seiner Frau Stefanie und seiner Kinder könne er zählen.

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