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Montag, 29. April 2019 Drucken

Zweibrücken Land

Der Wald liegt ihr am Herzen

Dietrichingen: Bürgermeisterin Henner will Forst keinesfalls verpachten

Von Paul H. Kreiner

Andrea Henner

Andrea Henner ( Foto: thof)

Andrea Henner will noch einmal Bürgermeisterin von Dietrichingen werden. Es gebe viele Aufgaben aus ihrer Amtszeit, die sie beenden wolle. Ganz wichtig ist ihr dabei der Dietrichinger Wald. „Ich will absolut nicht, dass er privat verpachtet wird“, so die Bürgermeisterkandidatin.

Henner will sich vor allem für das Dorferneuerungskonzept einsetzen, was ist in ihrer Amtszeit durchgesetzt wurde. „Das läuft, ist aber noch nicht fertig. Das wird noch viel Arbeit sein“, erklärt Henner. In dem Konzept nimmt ein Ingenieurbüro das gesamte Dorf und die Einwohnerstruktur unter die Lupe. Je nachdem gebe es dann Fördergelder, etwa um alte Gebäude zu sanieren. Zudem können auch die Bürger darin Vorschläge einreichen. Laut der 54-Jährigen gibt es beispielsweise schon Ideen für das Grundstück neben dem Brunnenplatz sowie für Schilder am Dorfeingang.

Ein weiteres Anliegen Henners ist der Wald, den sie „unsere Schatzkammer“ nennt. Die Bürgermeisterkandidatin ist absolut dagegen, ihn in private Hände zu verpachten und will den Wald schützen. Zudem will sie sich für den Kindergarten in Althornbach, in den auch die Kinder aus Dietrichingen und Mauschbach gehen, einsetzen. Dieser reiche schon lange nicht mehr aus und könne keine Kleinstkinder aufnehmen. Die Sanierungspläne für den Kindergarten laufen bereits, seien aber lange nicht abgeschlossen.

Henner ist Bürokauffrau, hat zwei Kinder und ist verheiratet. Aufgewachsen ist sie in Althornbach. In Dietrichingen wohnt sie bereits seit 30 Jahren. In ihrer Freizeit geht Henner viel Wandern − sie sagt, sie kennt nahezu jeden Wanderweg in der Region − und fährt gerne Fahrrad. Zudem kümmere sie sich viel um ihren Hund. Dennoch sagt sie, dass das Bürgermeisteramt auch einen großen Teil ihrer Freizeit einnimmt.

Eigentlich wollte Henner nach ihrer ersten Amtszeit nicht mehr kandidieren. Sie sei aber von vielen für sie wichtigen Personen angesprochen worden, noch mal zu kandidieren und habe sich dann doch noch dafür entschieden.

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