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Freitag, 18. Januar 2019 Drucken

Zweibrücken: Lokalsport

Das nächste Topspiel

Eishockey: Der Regionalligist EHC Zweibrücken gastiert heute Abend beim Tabellennachbarn EV Ravensburg – Duell Vierter gegen Dritter

«Zweibrücken.»Nach dem Sieg im Penaltyschießen gegen Eppelheim am Sonntag steht für Eishockey-Regionalligist EHC Zweibrücken heute (20 Uhr) beim EV Ravensburg das nächste Topspiel an. Im Duell des Tabellendritten beim -vierten sind die „Hornets“ nicht unbedingt Favorit.

Der Stammverein des DEL-2-Ligisten EV Ravensburg „Towerstars“ hat sich Saison für Saison verbessert. Ein Pool von erfahrenen Spielern und eine starke Nachwuchsabteilung lassen den EVR in der aktuellen Spielzeit sogar vom Meistertitel träumen. Mit 30 Punkten, aber einem Spiel weniger, können die „kleinen“ Towerstars die „Hornets“ mit einem Sieg auf Platz vier verdrängen.

Wie stark der Gegner ist, bekam der EHC beim mit 3:7 verlorenen Auswärtsspiel im Oktober zu spüren. „Die Partie kann man aber nicht als Vergleich heranziehen. Damals war die Saison noch jung, unsere Mannschaft mit einigen Neuzugängen noch nicht eingespielt. Wir sind jetzt viel weiter“, sagt EHC-Trainer Terry Trenholm. Ein Blick auf die letzten Spiele gibt ihm Recht: Von den letzten sechs Partien ging nur eine verloren. Unter anderem schlug man auswärts den Meister Bietigheim und mit Hügelsheim und Eppelheim zwei weitere Spitzenteams zu Hause. „Unsere Reihen finden immer besser zusammen. Der Teamgeist ist ausgeprägt, jeder kämpft und läuft für jeden. Wir sind stärker als zu Beginn der Saison“, so Trenholm.

Da die Teams an der Tabellenspitze so eng beieinander sind, müsse man versuchen, jedes Spiel zu gewinnen: „Wir fahren nach Ravensburg, um dort drei Punkte zu holen.“ Wobei Trenholm für den Gegner viel Lob übrig hat: „Ravensburg ist kombinationssicher und spielt schnelles Eishockey. Wir brauchen einen richtig guten Tag, um dort zu gewinnen.“ Am letzten Sonntag hatte Ravensburg Tabellenführer Bietigheim am Rande einer Niederlage. Ähnlich wie Zweibrücken gegen Eppelheim führte man bis kurz vor Schluss mit zwei Toren. Den Treffer zur 5:6-Niederlage kassierte man in doppelter Unterzahl eine Sekunde vor dem Ende der Partie. Neben den Topscorern Steffen Kirsch und André Martini – mit 24 und 23 Punkten führen diese die interne Scorerliste an – weiß vor allem die Defensive um Top-Torhüter David Heckenberger zu überzeugen. Mit lediglich 50 Gegentoren stellt man die beste Verteidigung der Liga.

Zweibrücken sollte komplett sein, zum dritten Mal in dieser Saison wird auch Stürmer Benedikt Peters aus Bayern auflaufen. „Auswärtsspiele freitagsabends, und dann noch in Ravensburg, sind für viele Spieler schwierig. Der Bus fährt in Zweibrücken schon am frühen Nachmittag ab. Für Berufstätige ist das sehr früh.“ Von daher hofft Trenholm, dass kein Akteur kurzfristig passen muss. |anbl

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