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Mittwoch, 28. Februar 2018 Drucken

Zweibrücken: Kultur Regional

Cantamus feiert mit vielen Gästen

Großes Konzert zum 20-jährigen Bestehen in Käshofen

Von Andrea Dittgen

Der Chor Cantamus – hier mit Chorleiter Bernd Jost im Vorjahr im Audimax der Zweibrücker Hochschule – feiert Jubiläum.

Der Chor Cantamus – hier mit Chorleiter Bernd Jost im Vorjahr im Audimax der Zweibrücker Hochschule – feiert Jubiläum. ( Archivfoto: Steinmetz)

Der 30-köpfige Wiesbacher Chor Cantamus feiert sein 20-jähriges Bestehen mit einem zweistündigen Konzert am Samstag, 3. März, um 19 Uhr im Käshofer Dorfgemeinschaftshaus. Der Eintritt ist frei.

Der seit 2012 von Bernd Jost (Musiklehrer am Zweibrücker Helmholtz-Gymnasium) geleitete Chor hat sich etwas Besonderes ausgedacht. Geboten wird kein reines Chorkonzert, sondern eine Jubiläumsfeier mit musikalischen Wegbegleitern und Freunden des Chores.

Michael Wack und seine Zweibrücker Trommler bieten afrikanische Gospels. Die befreundeten Sängerinnen und Sänger von Tonart (Lambsborn) gestalten einen Programmblock und singen gemeinsam mit Cantamus Teile aus dem „Festival Exsultate“. Stefan Schöner, der frühere Chorleiter von Cantamus, kommt mit Gastbeiträgen. Die neu gegründete Formation The Ma Lu Lex (Swing/Dixie) sowie Julius Michel mit seiner Gitarre sorgen für weitere Überraschungen. Und natürlich Cantamus selbst. Die Sänger bringen Teile aus ihren bisherigen mehrsprachigen Programmen sowie ein eigenes Stück: „Mein Chor“, das zum krönenden Abschluss des präsentiert wird und bei dem die Zuhörer mitsingen sollen.

Cantamus wurde 1997 als Gospel-Projektchor an der Carl-Orff-Grundschule Wiesbach vom dortigen Musiklehrer Rudolf Hertel gegründet. Afrikanische Gospels und Spirituals wurden ein Markenzeichen des neuen Chores. Danach wurden große Messen aufgeführt. Höhepunkte waren ein Auftritt beim Kirchenmusiktag in Speyer und das Konzert 2003 beim Festival Euroclassic mit Vivaldis D-Dur-Messe und der „Mass of Joy“.

Thematisch ist der Chor offen, er will die breite Vielfalt guter Chorliteratur zur Geltung bringen. Und: den Sängern muss es Spaß machen. So wurde mit dem „Festival Exsultate“ 2015 eine stimmungsvolle Zusammenstellung religiöser Chorstücke aus unterschiedlichen Ländern einstudiert, die auch beim Benefizkonzertes für die Flüchtlingshilfe Ende 2015 in der Zweibrücker Alexanderskirche begeisterte.

Danach erarbeitete sich Cantamus ein deutschsprachiges Programm. Songs von Hubert von Goisern, Marius Müller-Westernhagen, Hannes Wader, Reinhard Mey und Rio Reiser hat Cantamus seitdem im Repertoire, aber auch Titel der Comedian Harmonists und klassisches Chorstücke wie das „Ännchen von Tharau“.

Eigentlich hatte man das Jubiläum 2017 feiern müssen, aber der Chor war zu beschäftigt: Neun Konzerte standen an, da fehlte die Zeit, die nicht mehr präsenten Stücke aus der Vergangenheit für ein Jubiläumskonzert wieder einzustudieren, erläutert Pressewart Klaus Fuhrmann.

Nach dem Jubiläumskonzert, das Häppchen aus der Chorgeschichte enthält, will sich Cantamus an George Gershwins „Rhapsody in Blue“, die „Bohemian Rhapsody“ von Queen und andere Lieblingsmusiken der Sänger wagen. 2019/20 soll dann wieder ein größeres Werk, eventuell eine Gospelmesse, in Angriff genommen werden.

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